Aktuelles
Europa als politische Idee
Die EU verliert zunehmend an politischer Beweglichkeit und Handlungsfähigkeit. Die aktuelle Debatte über «mehr» oder «weniger» Europa kann dieses Problem nicht lösen. Wohl aber die Diversifizierung der Zugehörigkeitsform. Ein Vorschlag.
Der europäische Traum
Der alte Kontinent hat es binnen eines Jahrhunderts geschafft, die Diktatur von einer hier weitverbreiteten Staatsform zu einem Fall für die Geschichtsbücher zu machen. Diese Leistung verdient in Zukunft mehr Anerkennung.
Wetterprognose
Der alte Kontinent zeigt sich so verunsichert und instabil wie selten zuvor. Die Analyse der aktuellen politischen Grosswetterlage Europas gibt wenig Anlass zur Hoffnung.
Produktiver zweifeln
Untergang vertagt: Der Austritt der Briten wird nicht zur «Jetzt endlich – und erst recht»-Verbundesstaatlichung der EU führen. Viel wahrscheinlicher ist ein Europa der variablen Geometrie. Das Schönste: Der Weg dorthin ist bereits ausgehandelt.
Der Brexit als europäische Chance
Die Briten verlassen die Europäische Union. Wie der Austritt genau aussieht, zeichnet sich bereits ab. Ein sozialdemokratischer Lord glaubt: Die Verhandlungen um die Konditionen sind eine Chance – und zwar nicht nur für Grossbritannien.
Auf die harte Tour?
Über Liberalismus, Nationalismus und Sozialismus im Europa von morgen. Ein Kommentar.
Ein letzter Sommerabend an der Limmat
Olivia Kühni verbringt einen letzten Sommerabend an der Limmat
Brief an den Leser
Vorabveröffentlichung aus Hermann Burgers «Lokalbericht» / Schreibwettbewerb «Brief an den Autor»
Editorial
Vor dreissig Jahren lebten ca. 43 Prozent der Weltbevölkerung in Städten, für das Jahr 2025 wird bereits ein Anteil von 58,2 Prozent prognostiziert, 2050 dürfte die 70-Prozent-Marke geknackt werden. Landflucht und Verstädterung sind globale Megatrends, die die Welt von morgen schon heute verändern – während Zürich noch darüber
Making of 1039
Unterwegs Die Stadtentwicklerin Fabienne Hoelzel und unsere Redaktorin Olivia Kühni sind sich schon mehrfach begegnet, unter anderem auf Podien zum Thema Stadt. Hoelzel beeindruckt mit Analysen, die auf ideologische Befindlichkeiten keine Rücksicht nehmen – und mit ihrem Humor. Wir freuen uns, die international anerkannte Städtebauerin als Autorin für unser Magazin gewonnen
In eigener Sache
Im vergangenen Jahr hat der Verwaltungsrat den Historiker Florian Rittmeyer zum Nachfolger von Dr. René Scheu als Chefredaktor gewählt. Er war seit 2009 in verschiedenen Positionen für den «Schweizer Monat» tätig: zuerst als Praktikant, ab 2010 als redaktioneller Mitarbeiter, im Jahr 2011 wurde er Redaktor im Ressort Politik & Wirtschaft,