Europa als Heimat des Liberalismus?
Eine Replik auf David Abulafias Europa-Skeptizismus im letzten «Monat».
Eine Replik auf David Abulafias Europa-Skeptizismus im letzten «Monat».
Die «liberale Gesellschaft» erlebt derzeit eine Renaissance der Restriktionskultur. Auf allen Ebenen versuchen erregte Öffentlichkeit und Politik, unliebsamen Erscheinungen mit immer neuen Verordnungen, Gesetzen und Verboten beizukommen. Das betrifft nicht nur Burka- und Niqabträgerinnen, Hundehalter, Raucher, Arbeitgeber oder Autofahrer auf Parkplatzsuche in Zürich, es betrifft jede Bürgerin und jeden Bürger
Editorial Die «liberale Gesellschaft» erlebt derzeit eine Renaissance der Restriktionskultur. Auf allen Ebenen versuchen erregte Öffentlichkeit und Politik, unliebsamen Erscheinungen mit immer neuen Verordnungen, Gesetzen und Verboten beizukommen. Das betrifft nicht nur Burka- und Niqabträgerinnen, Hundehalter, Raucher, Arbeitgeber oder Autofahrer auf Parkplatzsuche in Zürich, es betrifft jede Bürgerin und jeden
Gäbe es eine Satire-Partei in der Schweiz, sie hätte an vorderster Front für die Initiative «AHV plus» gekämpft.
Dürfte jeder Mensch frei entscheiden, in welchem Land er arbeiten will, wäre die Welt reicher und stabiler. Eine Gedankenübung.
In seiner Grenzenlosigkeit wirkt das Darknet auf Libertäre wie eine Traumwelt. Die dort florierende Schattenwirtschaft konkurriert allerdings mit der Realwirtschaft. Und die muss, anders als kriminelle Unternehmer, Steuern zahlen.
Schweizer Firmen, die für Privatsphäre bei der Kommunikation sorgen.
Die Marktwirtschaft braucht den Staat als Schiedsrichter – aber mitspielen sollte er nicht.
Frank Urech ist Co-Gründer des Möbel-Online-Shops Mooris.ch.
«Multikulti» ist die so alberne wie despektierliche Verballhornung von «Multikulturalismus». Kritiker verorten dessen Ursprung wahlweise in linker Naivität, in Werterelativismus oder in der Hinterhältigkeit, die westliche Kultur abschaffen zu wollen. Dabei lässt sich dem eigentlich von bester liberaler Offenheit getragenen Konzept einiges abgewinnen, wenn man nicht den Rechtsrahmen unterschätzt und
Die kleine Welt eines Mannes, der ein grosses Unglück kommen sieht. Unter dem Gelächter der Nachbarn macht er sich an die Arbeit — und baut seine eigene Arche.