Aktuelles
Der Fluch des billigen Geldes
Die bisherige Politik der Nationalbanken basiert auf der Deutung der Wirtschaft als kenntliches und beherrschbares System. Sie könnte uns teuer zu stehen kommen.
Die lebenden Toten
Die Europäische Zentralbank ist von lauter «Zombies» aus Privatwirtschaft und Finanzindustrie umzingelt, die sie selbst am Leben gehalten hat. Steigen die Zinsen, finden die Zombies zwar ihre Ruhe – für Gesellschaft und Politik dürfte aber das Gegenteil gelten.
Tipping-Points
Die Risiken eines Zinsanstiegs für einzelne, stark verschuldete Staaten der Eurozone sind hoch – darüber kann auch die aktuell positive Gesamtwirtschaftsentwicklung nicht hinwegtäuschen. Wo liegen die Gefahrenherde?
Hypozinswende
Wie das billige Geld die Hüslischweiz verändert hat und für welche Regionen steigende Zinsen besonders schmerzvoll sein könnten.
Nacht des Monats mit Jürg Ziegler
Jürg Ziegler wird in der internationalen Kampfkunstszene auch «The Lightning Fist» genannt.
Editorial
«Der Föderalismus ist keine muffige Museumsideologie, und er stirbt nicht daran, dass Probleme und Lösungen in grösseren Zusammenhängen erarbeitet werden müssen als im Zeitalter der Pferdepost und des Spinnrahmens.» Herbert Lüthy1 Der grosse Schweizer Historiker Herbert Lüthy, lange Vorstandsmitglied des Vereins zur Herausgabe der «Schweizer Monatshefte», wäre im Januar 100
Making of 1054
Globalisierung und Souveränität In den nächsten Monaten und Jahren stehen gleich mehrere Volksinitiativen zur Abstimmung, die die staatliche Selbstbestimmung – in der einen oder anderen Form – zum Gegenstand haben. Egal ob «Ernährungssicherheit», «Vollgeld», «Begrenzung» oder «fremde Richter»: es geht um Souveränität. Aber was heisst das eigentlich noch? In unserem Schwerpunkt zum
Der unterschätzte Nationalstaat
Der Nationalstaat bleibt das beste Fundament des Kapitalismus. Wir sollten ihn nicht von einer falsch verstandenen Globalisierung zerstören lassen. Eine Streitschrift.
Das Recht auf alles verdirbt das Recht
Plötzlich geht alles, was früher nicht ging: Anrechte aller Art weiten sich aus. Dabei gilt: neue Freiheiten sind zu begrüssen, doch nur klare Grenzen schaffen die Voraussetzungen für souveränes Handeln.