Wettbewerb im Interesse der Bürger
Der Föderalismus wird oft als ineffizient kritisiert. Aus ökonomischer Sicht ist er aber besser als sein Ruf.
Lars P. Feld ist Leiter des Walter-Eucken-Instituts in Freiburg im Breisgau und Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg.
Der Föderalismus wird oft als ineffizient kritisiert. Aus ökonomischer Sicht ist er aber besser als sein Ruf.
Die Erhöhung der öffentlichen Investitionsquote wird gern als Allheilmittel zur Stärkung der Wirtschaft empfohlen. Allerdings: Das empirische Fundament dieser Empfehlung ist brüchig, die Methoden zur Ermittlung des Bedarfs oft untauglich. Das führt zu teuren Fehlallokationen.
Animiert der schweizerische Wettbewerbsföderalismus die Kantone zu einem Abwärtswettlauf in Sachen Regulierung? Empirische Daten zeigen: eher nicht.
Die Risiken eines Zinsanstiegs für einzelne, stark verschuldete Staaten der Eurozone sind hoch – darüber kann auch die aktuell positive Gesamtwirtschaftsentwicklung nicht hinwegtäuschen. Wo liegen die Gefahrenherde?
Egal ob BIP, Inflationsrate oder Staatsverschuldung: Das Handeln von Millionen Menschen adäquat mit ein oder zwei Ziffern abgebildet zu sehen, diesem Trugschluss unterliegen viele Zeitgenossen, wenn sie die prominenten Kennzahlen der Ökonomie betrachten. Wie aussagekräftig sind sie wirklich?
Soll und Haben: Zum Zustand freiheitlichen Denkens in Europa im Jahr 2012