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Globalisierung und Souveränität
In den nächsten Monaten und Jahren stehen gleich mehrere Volksinitiativen zur Abstimmung, die die staatliche Selbstbestimmung – in der einen oder anderen Form – zum Gegenstand haben. Egal ob «Ernährungssicherheit», «Vollgeld», «Begrenzung» oder «fremde Richter»: es geht um Souveränität. Aber was heisst das eigentlich noch? In unserem Schwerpunkt zum Thema geben Christoph Frei, Beat Kappeler und Urs Saxer Auskunft. Und Dani Rodrik, einer der einflussreichsten Ökonomen unserer Zeit, erklärt, weshalb vor allem Kapitalisten den souveränen Nationalstaat keineswegs unterschätzen sollten.


Lob der Echokammer
In den USA ist sie längst eine bekannte Schriftstellerin, Essayistin, Feministin und Umweltschützerin. Hierzulande ist Rebecca Solnit weitgehend unbekannt. Dass ausgerechnet ein bürgerlich-liberales Medium wie der «Monat» sich nun anschickt, das zu ändern, dürfte der dezidiert linken Westküstenintellektuellen gefallen: in einer Zeitschrift, die vornehmlich von Männern gelesen wird, schreibt sie über ein altes Männerthema, das (politische) «Predigen», und erklärt selbiges dann nicht einmal für obsolet, sondern für wichtig und richtig! Gerade als diese Männer vor lauter Macht- und Filzkritik endlich dachten, es sei vielleicht doch Zeit zum Umdenken? Lachen Sie jetzt nicht, sondern lesen Sie – hier!

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Krankheit lohnt sich

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Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.