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Cover: Kulturförderung
Juni 2006

Ausgabe 947 - Juni 2006

Kulturförderung: Photographien von Christian Riis Ruggaber

Autoren dieser Ausgabe:

In dieser Ausgabe

Dossier

(6) Produktionssystem Kulturwirtschaft

Die Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor geworden, und die Kulturwirtschaft gilt in vielen Regionen als Hoffnungsträgerin für die Beschäftigungsentwicklung. Ein Bericht über die Situation in Zürich.

(4) Kunstförderung im Uebergang zur Moderne

Der wohlhabende Kunstförderer in der Antike, aristokratisches, bürgerliches und schliesslich unternehmensgetragenes Mäzenatentum – am Verhältnis zwischen Förderer und Kunstschaffendem lässt sich anschaulich der Wandel der sozialen Beziehungen im Lauf der Jahrtausende aufzeigen.

(3) Mehr Kultur, weniger Staat

Die Wirtschaft ist Bestandteil der Kultur. Es geht bei der privaten Kulturförderung nicht um die Verwirtschaftlichung der Kultur, sondern um die Kultivierung der Wirtschaft und um einen Schutz der Kultur vor der Verpolitisierung und vor der Abhängigkeit von Staatsfinanzen.

(0) Kulturförderung

Ovid hat jenes goldene Zeitalter besungen, in dem die Menschen spontan und ohne Gesetze Treu und Redlichkeit übten und in dem «bewirtschaften» und «kultivieren» noch mit demselben Wort «colere» bezeichnet werden konnten, von dem auch «cultura» abgeleitet ist. Heute erscheinen Wirtschaft und Kultur im öffentlichen Bewusstsein oft sogar als Gegensätze,

Aktuelle Debatten

Ungarn nach den Wahlen

Erstmals nach der politischen Wende von 1989/90 ist in Ungarn eine Regierungskoalition im Amte bestätigt worden. Die nachfolgende Einschätzung knüpft an das Ungarnheft vom vergangenen Februar an und wirft dabei erneut auch Licht auf die spezifische politische Kultur dieses Landes.

Entschädigung von Gewinnern durch Gewinner?

Gegenseitige Öffnungen führen normalerweise für alle beteiligten Länder zu einem Netto-Gewinn. Die Auffassung, die Schweiz habe an die EU-Osterweiterung einen Beitrag im Sinn einer Abgeltung von Vorteilen zu leisten, hält einer sorgfältigen Analyse nicht stand.

Auch Förderer müssen talentiert sein

Auch Förderer müssen talentiert sein

In meiner bald 25jährigen Erfahrung als Gesuchstellerin für meine Projekte habe ich wundersame Begegnungen erlebt, im Positiven wie im Negativen, neugierige wie auch desinteressierte Gegenüber in den Reihen der Förderer. Eines wurde mir bald klar: ob öffentliche oder private Kunstförderung, beidesmal sind es Menschen, mehr oder weniger begabte, die darüber

Weitere Beiträge

Auf keinen Fall Menschen

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Nein, er will keinesfalls als Menschenphotograph gelten. Christian Riis Ruggaber photographiert lieber Gegenstände. Das gehört zu seinem Ruf als Photograph, und so soll es auch bleiben. Dabei sind in Zürich zur Zeit gerade seine Bilder von Menschen häufig zu sehen. Für den Katalog der Saisonvorschau 05/06 des Zürcher Schauspielhauses

Editorial

«Prinz, die Kunst geht nach Brot», antwortet der Maler Conti in Lessings Trauerspiel Emilia Galotti auf die Nachfrage des Prinzen: «Wie leben Sie? Was macht die Kunst?» Conti hatte eine Stelle als Maler bei Hof, verhungern musste er sicher nicht. Doch wollte er darauf hinweisen, dass er malt, wird er

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.