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Cover: «J’accuse...!»
März 2020

Ausgabe 1074 - März 2020

«J’accuse...!»: Die Verschwörung gegen Julian Assange. Ein exklusiver Essay des UN-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer.

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Schwerpunkt

Wir Rohstoffriesen

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Die Schweiz ist seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Drehscheiben für den Handel mit Ressourcen, obwohl hierzulande weder Baumwolle noch Kakao oder Öl vorkommen. Ent-scheidend sind andere Rohstoffe: eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, Fachwissen und Unternehmergeist.

Dossier

Wo bleiben die Manieren?

Die öffentliche Debatte ist geprägt von einem eklatanten Mangel an Stil und gegenseitigem Respekt. Den Akteuren ist der Sinn für Ambivalenzen abhandengekommen.

Hate Speech im alten Rom

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Wer glaubt, der Umgang miteinander in der öffentlichen Auseinandersetzung sei noch nie so roh gewesen wie heute, dem hilft ein Blick 2000 Jahre zurück.

Aktuelle Debatten

«J‘accuse…!»

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Le cas de Julian Assange, fondateur de Wikileaks, illustre bien la chute contemporaine de l’État de droit. Un réquisitoire par le rapporteur spécial des Nations Unies sur la torture.

«J’accuse…!»

«J’accuse…!»

Der Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange ist ein Sündenfall des modernen Rechtsstaates. Der UN-Sonderberichterstatter für Folter klagt an.

Weitere Beiträge

Editorial

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«(…) muss man sagen, dass dieser Vorgang unverzeihlich ist und deshalb auch das Ergebnis wieder rückgängig gemacht werden muss.» Bundeskanzlerin Angela Merkel am 6. Februar 2020 über die Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten von Thüringen am Tag davor. Wie Trump in den USA hat es die AfD in Deutschland

3.8

3.8

Milliardäre gab es in der Schweiz pro eine Million Einwohner laut Forbes 2019.

Vergangene Pracht

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Die georgische Stadt Tskaltubo war einst einer der populärsten Kurorte der Sowjetunion. Heute sind die 22 ehemaligen Arbeiterpaläste verkommen und werden von abchasischen Flüchtlingen bewohnt.

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

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Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.