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Cover: Gerechter verteilen?
November 2017

Ausgabe 1051 - November 2017

Gerechter verteilen?: Pandemien, Kriege, Revolutionen, Staatsversagen: was materielle Ungleichheit wirklich beseitigt. Ein exklusiver Essay des Stanford-Historikers Walter Scheidel

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In dieser Ausgabe

Schwerpunkt

Dossier

Wie gebe ich richtig?

Wie gebe ich richtig?

Mit grossem Auftritt oder still? Vor dem Tod oder danach? Den Empfängern darf’s egal sein – Ihnen nicht. Eine heitere Kurzanleitung zum richtigen Geben, Spenden und Schenken.

Das starke Mittelmass

Nur die wenigsten Stiftungen sind gross und vermögend. Viel häufiger stehen Stiftungsräte vor der Herausforderung, den gemeinnützigen Zweck mit knappsten Ressourcen zu erfüllen. Aber: genau diese Stiftungen sind Garanten für gesellschaftliche Vielfalt.

Shared Philanthropy

Während alle Welt von der «Shared Economy» redet, hadert der Gemeinnützigkeitssektor weiterhin mit der Idee. Dabei ist klar: die Schweiz hat nicht zu wenige Stiftungen, sondern zu wenig effizient vernetzte.

Stiftungswissen auf einen Blick

Stiftungsgrössen Die Klassifizierung nach der Grösse des Stiftungsvermögens erfolgt anhand des liquiden Vermögens (Anlagevermögen), nicht aber des illiquiden, unveräusserlichen Vermögens: kleine Stiftungen (Vermögen bis CHF 10 Mio.), mittelgrosse Stiftungen (CHF 10 – 50 Mio.), grosse Stiftungen (ab CHF 50 Mio.). Unselbständige Stiftung Eine Stiftung wird als unselbständig bezeichnet, wenn sie keine

Ausweglose Situation?

Viele kleine und mittlere Stiftungen stehen vor grossen Herausforderungen: Im Tiefzinsumfeld schwinden die Renditen, mit denen sie ihre Tätigkeiten finanzieren müssen. Was tun?

Bankkundenstiftungen? Nein!

Bankkundenstiftungen? Nein!

Im Gravitationsfeld von Banken tummeln sich viele gemeinnützige Stiftungen. Dabei haben gewinnorientierte, kompetitive Finanzdienstleister keine genuin philanthropische Haltung, auch keine Programmatik des gemeinnützigen Handelns. Eine Streitschrift.

Aktuelle Debatten

Vorteil Vielfalt

Vorteil Vielfalt

Viele Zeitgenossen betrachten wachsende Vielfalt und Komplexität als gesellschaftliches Problem. Für den Liberalismus ist beides Teil der Lösung. Das kann ihm im Wettbewerb der politischen Ideen gerade jetzt Rückenwind geben. Ein Plädoyer.

Weitere Beiträge

Making of 1051

Ungleichheit Ein Minibus, besetzt mit den reichsten acht Menschen der Welt, versammelt heute gleich viel Vermögen wie 3,5 Milliarden Menschen der ärmeren Hälfte des Planeten. Diese Verteilung von Wohlstand sorgt aktuell für viel Empörung und gibt jenen politischen Kräften auftrieb, die sich für mehr materielle Umverteilung einsetzen. Vor dem

INTRO

«Wenn wir Freiheit möchten, dann sind soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten ein legitimer und notwendiger Preis, den wir dafür zu zahlen haben.» – Lord Ralf Dahrendorf

Cartoon

Cartoon

Leg das i-Dings jetzt weg, Jeremy. Um diese Zeit kommt bestimmt nichts mehr für dich.

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.