Michael Wiederstein
war von 2016 bis 2019 Chefredaktor des «Schweizer Monats», den «Literarischen Monat» leitete er bereits ab seiner Gründung 2011.
Nacht des Monats mit Frédéric Zwicker
Frédéric Zwicker stellt sich Fremden als «Zwieback» vor.
«Es war einmal ein Bürgerblock…»
Was Sie schon immer über den bürgerlichen Schulterschluss wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.
Akute Aufklärungsunverträglichkeit
Die von den europäischen Aufklärern hart erkämpften Freiheiten enden im Hörsaal oft schon vor Ablauf des akademischen Viertels. Das stört nicht nur die Professoren, sondern den gesamten Universitätsbetrieb.
Nacht des Monats mit Urs Arnold
Urs Arnold hat früher das Marketing des «Monats» verantwortet.
Zurück in die Spur?
Liberal sein will in Europa fast jeder. Sich liberal nennende Parteien wählt in Deutschland aber fast keiner: Vor zwei Jahren flog die FDP aus dem Bundestag. Nun wittert sie wieder Morgenluft. Hat sich seit 2013 aber wirklich etwas verändert?
Die Diktatur der Mittelmässigkeit
Gesamtschule statt Gymnasium, Grossbildschirm statt Bibliothek, Denkverbot statt Debatte – Bürgertum ade, klagt Thomas Hürlimann. Die einst fortschrittliche und mächtige Gesellschaftsschicht, so der Schriftsteller, wurde von einem Kleinbürgertum abgelöst, das den Gleichheitsmief kultiviert.
Das Hamsterrad des Nachrichtengeschäfts…
… und wie Sie wieder rauskommen: Alain de Botton erklärt, warum Nachrichten über Taylor Swifts Beine manchmal wichtiger sind als die über schmelzende Polkappen. Und warum genau das eine der wenigen Neuigkeiten ist, auf die Sie nicht verzichten sollten.
Maximilian Stern
Michael Wiederstein trifft Maximilian Stern, dessen Familie – und den Schriftsteller Robert Menasse
Grosse Klappe – was dahinter?
Die Welt von 1968 war wohl keine heile. Ob es um von der Realität überholte, aber staatlich forcierte Familien- und Lebensmodelle und damit verbundene Repression ging, um einen explodierenden Generationenkonflikt oder – wie in den USA – um die Rassen- und Bürgerrechtsfrage: die sogenannten 68er prangerten diese Zustände erstmals seit dem Krieg
Weltuntergang in der Beiz
Acht Menschen zwischen 25 und 40 machen sich Gedanken zur Schweiz der Zukunft. Werden die Jungen bald von einem konservativen Rentnerheer beherrscht? Werden wir alle reicher? Werden wir besser? Oder gehen wir unter wie einst die Maya?
Ein Ort, ein Garten, etwas Zeit
Der Dichter Durs Grünbein polarisiert: seine Gedichte werden von Kritikern ebenso oft ausgezeichnet wie der altertümelnden Gelehrsamkeit bezichtigt. Auf dem Monte Verità gibt er sich entspannt, kritisiert den heisslaufenden Literaturbetrieb – und plant die eigene Künstlerkolonie.