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Kolumne

Regierungen am Tropf der Zentralbanken

Regierungen am Tropf der Zentralbanken

Dass die Zentralbanken nach der Finanzkrise von 2008 in grossem Stil Anleihen des eigenen Staats aufgekauft haben, ist bekannt. Gleichwohl sind die Zahlen, welche die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem jüngsten Jahreswirtschaftsbericht präsentiert, eindrücklich. Der Anteil der von den Zentralbanken ­gehaltenen Staatsanleihen hat sich seit Ende 2010 vervielfacht.

12 Franken für eine Ananas ist ein guter Deal

12 Franken für eine Ananas ist ein guter Deal

Eine Herausforderung des Klimaschutzes sind dessen negative ­externe Effekte. Die Lösung dafür ist die Bepreisung von Kohlenstoff. In diesem System werden die wahren Kosten aller Arten von Gütern, sogar von Supermarkt- und Lifestyleprodukten, in Form ­einer CO2-Steuer berücksichtigt. Indem die negativen externen Auswirkungen auf diese Weise in die Kosten

Staatsbank kauft Staatsschuld

Staatsbank kauft Staatsschuld

Es ist kaum je ein Thema, aber Zentralbanken kaufen die Schuldpapiere der eigenen Staaten im grossen Stil auf: * Aktuell hält die Federal Reserve über 20 Prozent der Schulden der USA, * die EZB über 40 Prozent der Schulden der Eurozone und * die Bank of Japan über 50 Prozent der Staatsschulden Japans.

Bestenfalls geht die AfD den Weg der SVP

Bestenfalls geht die AfD den Weg der SVP

«Die Inserate erinnern an Kampagnen zur Zeit des Faschismus», empörte sich CVP-Generalsekretär Raymond Loretan 1995 über eine Kampagne der SVP. Und FDP-Präsident Franz Steinegger sagte 1999 über Christoph Blocher: «Ich stelle fest, dass er zunehmend Methoden anwendet, die eindeutig gefährlich sind. Sie erinnern an Methoden, die der Politikwissenschafter

Editorial

Editorial

«Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.» Arthur Schopenhauer Das Gejammer über den Fachkräftemangel wird wieder lauter. «War es nicht absehbar», wurde der Direktor des Arbeitgeberverbands Swissmechanic kürzlich am Radio gefragt, «dass eine Lücke entstehen würde, wenn die Babyboomer in Rente gehen

Forschungseuropameister Schweiz

Forschungseuropameister Schweiz

Der Forschungsstandort Schweiz bleibt top. Gemäss Bundes­amt für Statistik wurden 2021 für Forschung und Entwicklung (F+E) 24,6 Milliarden Franken ausgegeben, was einer F+E-Intensität (Verhältnis der Ausgaben zu Bruttoinlandsprodukt) von 3,4 Prozent entspricht. Weltweit spitze ist Israel (5,6), gefolgt von Südkorea (4,9) und