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Peter Kuster

war Redaktor dieser Zeitschrift.

Ökonomisch ist die Kultur ein Federgewicht

Ökonomisch ist die Kultur ein Federgewicht

Kultur hat ein grosses Gewicht – zumindest wenn es nach der Bundesverfassung geht. Bereits im Zweckartikel heisst es, die Eidgenossenschaft fördere die «kulturelle Vielfalt des Landes». Der Begriff wird 19mal erwähnt, von der «Kulturlandschaft» über «Kulturdenkmäler» bis hin zur «Filmkultur». Dabei hält der explizit der Kultur gewidmete Artikel 69 fest, dass

Nüchterner Blick auf den Bierpreis

Nüchterner Blick auf den Bierpreis

Vor vielen Jahren war ich von einer Bank, die damals noch das «Bayerische» im Namen trug, zum Oktoberfest eingeladen worden. Zumindest Teile der Stadt München befinden sich dann im Ausnahmezustand. In Erinnerung bleiben mir Büros mit leicht verkaterten Angestellten. Bei dieser Bank war damals auch ein Ökonom beschäftigt, der den

Der Pandemiepakt unter der Lupe

Der Pandemiepakt unter der Lupe

Der Vertragsentwurf ist von einem technokratischen Geist durchdrungen und darauf ­angelegt, den Krisenmodus zu perpetuieren. Er wird das Wachstum der ­Gesundheitsbürokratie beschleunigen und ist deshalb abzulehnen.

Subventioniert Thomas Jordan die Banken?

Subventioniert Thomas Jordan die Banken?

Das Zinsgeschäft vieler Banken läuft derzeit wie geschmiert. Die Zinsmarge – die Differenz zwischen dem Zins, den sie von Kreditnehmern kassieren, und dem Zins, den sie Sparern ­gutschreiben – ist üppig. Funktioniert der Wettbewerb um ­Spar­gelder nicht richtig? Das Spiel mit den Zinsen ist seit jeher das Kerngeschäft der Banken, und

Schweiz steht vor Bewährungsproben

Internationale Ranglisten bestätigen: Die Unternehmen in der Schweiz sind nach wie vor innovativ und erfolgreich, der Staat ist relativ genügsam und funktioniert gut. Doch es gibt auch Indikatoren, die beunruhigen. Hier eine Auswahl davon.

Regierungen am Tropf der Zentralbanken

Regierungen am Tropf der Zentralbanken

Dass die Zentralbanken nach der Finanzkrise von 2008 in grossem Stil Anleihen des eigenen Staats aufgekauft haben, ist bekannt. Gleichwohl sind die Zahlen, welche die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem jüngsten Jahreswirtschaftsbericht präsentiert, eindrücklich. Der Anteil der von den Zentralbanken ­gehaltenen Staatsanleihen hat sich seit Ende 2010 vervielfacht.