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Grafik des Monats

Ökonomisch ist die Kultur ein Federgewicht

Ökonomisch ist die Kultur ein Federgewicht

Kultur hat ein grosses Gewicht – zumindest wenn es nach der Bundesverfassung geht. Bereits im Zweckartikel heisst es, die Eidgenossenschaft fördere die «kulturelle Vielfalt des Landes». Der Begriff wird 19mal erwähnt, von der «Kulturlandschaft» über «Kulturdenkmäler» bis hin zur «Filmkultur». Dabei hält der explizit der Kultur gewidmete Artikel 69 fest, dass

Nüchterner Blick auf den Bierpreis

Nüchterner Blick auf den Bierpreis

Vor vielen Jahren war ich von einer Bank, die damals noch das «Bayerische» im Namen trug, zum Oktoberfest eingeladen worden. Zumindest Teile der Stadt München befinden sich dann im Ausnahmezustand. In Erinnerung bleiben mir Büros mit leicht verkaterten Angestellten. Bei dieser Bank war damals auch ein Ökonom beschäftigt, der den

Subventioniert Thomas Jordan die Banken?

Subventioniert Thomas Jordan die Banken?

Das Zinsgeschäft vieler Banken läuft derzeit wie geschmiert. Die Zinsmarge – die Differenz zwischen dem Zins, den sie von Kreditnehmern kassieren, und dem Zins, den sie Sparern ­gutschreiben – ist üppig. Funktioniert der Wettbewerb um ­Spar­gelder nicht richtig? Das Spiel mit den Zinsen ist seit jeher das Kerngeschäft der Banken, und

Forschungseuropameister Schweiz

Forschungseuropameister Schweiz

Der Forschungsstandort Schweiz bleibt top. Gemäss Bundes­amt für Statistik wurden 2021 für Forschung und Entwicklung (F+E) 24,6 Milliarden Franken ausgegeben, was einer F+E-Intensität (Verhältnis der Ausgaben zu Bruttoinlandsprodukt) von 3,4 Prozent entspricht. Weltweit spitze ist Israel (5,6), gefolgt von Südkorea (4,9) und

Schuldenwirtschaft trotz Stabilitätspakt

Schuldenwirtschaft trotz Stabilitätspakt

Als der Stabilitäts- und Wachstumspakt 1998/99 in Kraft trat, war die Absicht klar: Der Pakt mit der Defizit- respektive Schuldengrenze von 3 Prozent und 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sollte die Länder der neuen Europäischen Währungsunion zu einer soliden Finanzpolitik verpflichten. Seither ist er wiederholt revidiert worden. Doch klarer

Der Bund braucht mehr Geld

Der Bund braucht mehr Geld

Eine Ausfallgarantie von 100 Milliarden Franken und eine Verlustgarantie von 9 Milliarden hat der Bund der Nationalbank respektive der UBS bei der Übernahme der Credit Suisse abgegeben, um «ausserordentlich hohen Schaden für den Finanzplatz und die gesamte Volkswirtschaft» abzuwenden. Dieses Ziel habe «zu den tiefstmöglichen Kosten für Staat und Steuerzahlende

Der ewige Streit über den Nutzen der Zuwanderung

Der ewige Streit über den Nutzen der Zuwanderung

Ist das hohe Bevölkerungswachstum und die starke Zuwanderung, die wesentlich auf die Personenfreizügigkeit mit der EU zurückzuführen ist, gut für unser Land? In den frühen Neunzigerjahren wurde in der EWR-Debatte die Personenfreizügigkeit erstmals breit thematisiert. Die Antwort der Wirtschaftsverbände und der meisten Ökonomen lautete damals: Ja, die Personenfreizügigkeit nützt

Zweifel am Megatrend Arbeitskräftemangel

Zweifel am Megatrend Arbeitskräftemangel

Die Kräfteverhältnisse im Arbeitsmarkt hätten sich verschoben, die Arbeitgeber müssten sich um die Arbeitnehmer bemühen. So oder ähnlich lautet heute der Tenor in den Medien. Und tatsächlich: Vom Multi bis zum Kleinbetrieb – (fast) alle klagen über den Arbeits- respektive Fachkräftemangel. Als ein wichtiger Treiber gilt der demografische Wandel, insbesondere der

Die schwere Last der enormen Devisenkäufe der SNB

Die schwere Last der enormen Devisenkäufe der SNB

Es kam, wie es zu erwarten war. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verzeichnete 2022 mit 132 Milliarden Franken einen riesigen Verlust. Dessen Ausmass hat damit zu tun, dass auch ihre Bilanz mit rund 880 Milliarden gigantisch ist und – obschon sie am Schrumpfen ist – immer noch deutlich höher liegt als die Wertschöpfung