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Cover: Die Bank im Aufwind?
Juni 2015

Sonderpublikation 21 - Juni 2015

Die Bank im Aufwind?

Autoren dieser Ausgabe:

In dieser Ausgabe

Dossier

Es geht auch ohne

Es ist unbestritten: Die Schweiz und ihre Banken haben jahrzehntelang gut gelebt von der Verwaltung ausländischer Privatvermögen. Das Geschäftsmodell war immens profitabel. Der typische ausländische Offshore-Kunde benötigte wenig Pflege, wünschte nie Korrespondenz und war weitgehend indifferent, was den Anlageerfolg auf seinem Vermögen betraf. Freilich waren die satten Profite nicht

Fuchs, nicht Igel

Der Fuchs weiss viele verschiedene Sachen, der Igel aber nur eine grosse.» In seinem berühmten Essay unterteilt der politische Philosoph Isaiah Berlin die Welt in zwei Denkertypen: den Fuchs und den Igel. Er unterstreicht die Tugenden des Fuchses, der schnell, intelligent und listig in der Welt unterwegs ist, während der

Digital und sozial

Im Zeichen der Digitalisierung vermischen sich physische und virtuelle Welten, ganze Geschäftsmodelle werden komplett umgekrempelt. Von diesen Umwälzungen bleibt auch die Finanzbranche nicht verschont, im Gegenteil: Die Veränderungen schlagen mit voller Wucht ein. Doch weder Politiker noch Standortförderer haben das Thema auf dem Radar. Die Schweiz befindet sich hinsichtlich neuer

Die Geschichte ist ein Asset

Steht die helvetische Bankenbranche nach dem Wegfall des Bankgeheimnisses vor einer Zäsur? Keineswegs. Nur im Nachhinein sieht alles rosig aus. Die Geschichte des Bankenplatzes ist geprägt durch Umbrüche. Daraus lässt sich Kraft schöpfen – für eine erfolgreiche Zukunft.

Ein Eid für Banker

Banker sind in ihrem Beruf auf das Vertrauen der Kunden und der Öffentlichkeit angewiesen, genauso wie die Ärzte. Während letztere in Umfragen über Vertrauenswürdigkeit stets gut abschneiden, finden sich die Finanzberater am unteren Ende der Rangliste, gerade noch vor den Politikern. So geht es nicht. Denn alle klassischen Bankgeschäfte sind

«Der Homo financiarius tickt ganz anders»

Mehr Prinzipien und weniger Regulierung, mehr persönliche Haftung und weniger Code of Conduct, mehr Markt und weniger Arbitrage auf Kosten anderer, mehr kleine Banken und keine grossen Casinos: Marc Chesney findet klare Worte. Ein (Streit-)Gespräch.

Executive Summary

1. Der Bankenplatz Schweiz befindet sich im einschneidendsten Umbruch seit Jahrzehnten; angesagt sind Mut und Zuversicht, nicht die Verteidigung des Status quo. 2. Die Schweiz braucht keine bundesrätlich beschlossene Finanzmarktindustrie, sondern eine schlanke Rahmengesetzgebung, die den Bankinstituten unternehmerischen Freiraum bietet. 3. Die Finma, die die Banken beaufsichtigt, schafft mit Rundschreiben

Der Kunde? Stets ignorant!

Wo endet der Anlegerschutz und beginnt die Bevormundung? Eine Lektüre der neuen EU-Richtlinien über Märkte für Finanzinstrumente zeigt: Die Schweiz sollte besser die Finger davon lassen.

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.