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Dossier

Im Land der Mythen

Im Land der Mythen

Die Schweizerfahne weht überall; die sie hochhalten, sind aber weniger Aufrechte als Unsichere: Von den tiefen Steuern über die starke Armee bis zum freien Arbeitsmarkt klammern sich die Schweizer an Konzepte, die bestenfalls noch als Restbestände existieren. Eine Entzauberung.

Pass pour tous

Der Nationalstaat gilt neuerdings wieder als zukunftsträchtiges Gebilde. Zu Unrecht. Jeder Bürger hat verschiedene Herkünfte und Zukunftsoptionen. Besser als Diskussionen über Schweizer Volkszugehörigkeit wäre die Schaffung eines globalen Markts für Pässe.

Die Renaissance der City States

Die Renaissance der City States

China setzt schon länger auf sie. Und auch die wirtschaftlich darbende Peripherie Europas sieht in den freien Zonen wieder einen Weg zu mehr Prosperität. Stadtstaaten können den metropolitanen Gegenpol zur G-20 bilden. Und die Schweiz könnte davon profitieren.

Anarchie hat es nicht leicht

Dass Wolfgang Marx mit seinen anarchistischen Überlegungen nicht einig geht, nimmt David Dürr ihm nicht übel. Schade nur, findet letzterer, dass Marx sich eher auf oberflächliche «erste und naheliegende Überle­gungen» beschränkt. Replik auf die Replik.

Mythos: Die Bank, das Sparsäuli

Moderne Geschäftsbanken schaffen Geld durch Kreditvergabe, nicht durch Weitergabe von Einlagen. Sie sind Geldschöpfer, nicht nur Vermittler. Zentralbanken kontrollieren die Geldmenge, aber private Banken erweitern sie durch Kreditvergabe.

Wenn die digitale Empörungswelle rollt

Wenn die digitale Empörungswelle rollt

Er kommt plötzlich und fegt über Menschen, Unternehmen oder ganze Staaten hinweg: der Shitstorm. Heute kann jedermann seine Wut öffentlich machen und sich mit anderen zu Empörungsgemeinschaften zusammenschliessen. Das ist neu und für die Betroffenen erschreckend – aber darum zwangsläufig schlecht?

Vertrauen macht den Ball schnell

Vertrauen macht den Ball schnell

Economy of Speed prägt dieses Jahrhundert. Doch Dinge bewegen sich nicht schneller, nur weil wir schneller sind. Höhere Geschwindigkeit entsteht nicht durch härtere Arbeit. Nur Vertrauen macht wirklich schnell.

Von Zeit zu Zeit

Von Zeit zu Zeit

Beschleunigung, Hetze, Burn-out: Schuld daran ist unser naiver Glaube an die verordnete Uhrzeit, behauptet Zeitforscher Karlheinz Geissler. Wieso wir gut daran tun, über das Ziffernblatt hinauszudenken.

Entscheide bei hohem Seegang

Die Zeit war knapp. Im Januar 2012 hatten wir 18 Tage, um eine neue Bank aufzubauen. Die Entscheidungen fielen Schlag auf Schlag. Und es geht rasant weiter, denn der Schweizer Finanzplatz befindet sich in einem perfektem Sturm. Woran orientiere ich mich auf dem Vorwärtskurs?