Die Staatsmacht im Teller
Der Staat benutzt das Narrativ einer «Epidemie» von Übergewicht, um seinen Einfluss auszudehnen. Dabei liegt der Schlüssel zur guten Ernährung in der Eigenverantwortung mündiger Menschen.
Der Staat benutzt das Narrativ einer «Epidemie» von Übergewicht, um seinen Einfluss auszudehnen. Dabei liegt der Schlüssel zur guten Ernährung in der Eigenverantwortung mündiger Menschen.
Bei der Zahl der Mahlzeiten und beim Verzehr von Gemüse, Nüssen oder Fetten haben sich die Ratschläge in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Weiterhin gültig bleibt: Abwechslung tut gut.
Der Bund fördert die Produktion und den Verkauf von Zuckerrüben, Käse, Fleisch, Ölen, Weinen und Tabak. Und gibt dann nochmals Geld aus, um vor dem Konsum dieser Nahrungs- und Genussmittel zu warnen. Das ist nicht nur teuer, sondern auch unglaubwürdig.
Teil 1: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Die Schweizer Bevölkerung konsumiert viel Zucker. Trotzdem ist Übergewicht im Vergleich zu anderen Ländern wenig verbreitet. Das spricht gegen drastische staatliche Eingriffe.
Teil 2: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Zucker gerät zunehmend in Verruf. Ein Streitgespräch zwischen dem Geschäftsführer des einzigen Schweizer Zuckerproduzenten und einem staatlichen Ernährungsbeauftragten.
Gesundheitsbehörden drängen darauf, dass der Nutri-Score, ein plakatives Nährwertlabel für Lebensmittel, zum Obligatorium wird. Der Nutzen für den Konsumenten ist zweifelhaft.
Teil 3: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Staaten passen ihre ernährungspolitischen Entscheidungen den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation an. Doch die wissenschaftlichen Grundlagen sind fragwürdig.
Teil 4: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Staaten und internationale Organisationen versuchen, alles unter Kontrolle zu behalten. Je stärker sie herrschen, desto unsicherer wird die Welt.
Der Multilateralismus hat schon bessere Tage gesehen. Ein Besuch im internationalen Genf.
Internationale Kooperation ist in einer globalisierten Welt unverzichtbar, kann aber mit demokratischer Mitsprache in Konflikt geraten. Trotzdem gefährden internationale Organisationen die Souveränität der Schweiz nicht.
Auf Grundlage multilateraler Übereinkommen machen Organisationen der Schweiz regelmässig Vorgaben, welche neuen Regulierungen sie noch einführen soll. Und sind dabei erfolgreich.
Der UNO-Migrationspakt ist ein Soft-Law-Instrument, das verpflichten will, aber angeblich zu nichts verpflichtet. Der Bundesrat empfiehlt die Annahme des Pakts, stellt aber fest, dass alle 23 Ziele bereits umgesetzt sind.