Wohlwollende Nichtbeachtung
Wie kommt es, dass in der Schweiz vier Sprachgemeinschaften friedlich zusammenleben? Liegt es an der hohen Sprachkompetenz? Am wechselseitigen Respekt? Weit gefehlt! Der Grund ist viel profaner…
Wie kommt es, dass in der Schweiz vier Sprachgemeinschaften friedlich zusammenleben? Liegt es an der hohen Sprachkompetenz? Am wechselseitigen Respekt? Weit gefehlt! Der Grund ist viel profaner…
Welche Zweitsprache sollen die Deutschschweizer, die Romands und die Tessiner in der Schule lernen? Das Drama eines sprachbegabten Landes.
Die Schweiz existiert – und wie! Die Romandie hingegen ist eine reine Erfindung. Zum Glück. Sonst hätte unser föderaler Bundesstaat ein ernsthaftes Problem.
Eine Art Zürcher Hinterland? Oder doch eher eine Erweiterung Norditaliens? Die Tessiner fühlen sich marginalisiert. Zu Recht?
Die Jungen zieht es oft in die weite Welt. Dabei hätten sie schon vor der eigenen Tür ein eigenes Universum. Vier Studenten berichten.
Kann mit Wirtschaftssanktionen ein Regimewechsel erzwungen werden? Meist leidet vor allem die Zivilbevölkerung, die Machthaber jedoch bleiben so mächtig wie eh und je.
Wie lässt sich die Verletzung von Menschenrechten ahnden? Durch Embargos, sagen die Mächtigen. Dabei ist klar, dass diese oft ihr Ziel verfehlen. Weniger klar ist, ob die Schweiz dennoch mitmachen soll.
Nach dem Zweiten Golfkrieg verbot eine Uno-Resolution dem Irak jede Art von Handel mit dem Ausland. Die Bevölkerung litt. Daher wurde 1995 das Oil-for-Food-Programm ins Leben gerufen. Die Korruption nahm zu, der Hunger blieb.
Suzann-Viola Renninger im Gespräch mit Mark Pieth Kein Embargo ohne Umgehung. Mit im Spiel sind Regierungen, Geheimdienste, internationale Firmen, Einzelpersonen. Massnahmen dagegen beginnen langsam zu greifen. Ob dies nachhaltig ist, bleibt offen.
Drohungen, Sanktionen, Anreize oder hohe Diplomatie. Egal, welche Saite angeschlagen wird, Nordkorea und Iran konnten bisher nicht vom Bau an der Atombombe abgehalten werden.
«Es ist paradox. Der vordergründige Misserfolg von Sanktionen ist oft eine unumgängliche Begleiterscheinung von deren faktischen Erfolgen.» M.S. Daoudi & M.S. Dajani, 1983
Dagobert Duck, bis vor kurzem auf dem ersten Platz der «Liste der reichsten fiktiven Personen» des Magazins «Forbes», liebt es, kopfüber in seine Geldfluten einzutauchen und darin wonnig zu baden. Zwar wird auch er mehr oder weniger nackt auf die Welt gekommen sein – der Beginn seines Reichtums war ein «Glückszehner»
Stiften ist im besten Fall soziales Unternehmertum, unternehmerisches Handeln im Dienste der Allgemeinheit. Eine Würdigung – und eine Diskussion häufig geäusserter Kritikpunkte wie auch möglicher Fallstricke.
In der Schweiz geniessen die Stiftungen grosse Freiheit. Eine zu grosse, meint Myriam Gebert. Aus Unwissenheit oder Willkür werden daher Milliarden von Franken leichtfertig eingesetzt. Ein Gespräch darüber, wie das Stiftungswesen verbessert werden könnte.
Wie lässt sich Gutes besser tun? Indem Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden. Gute Stiftungsführung, optimaler Ressourceneinsatz und Wirkungsorientierung: drei Forderungen für ein modernes und professionelles Stiftungsmanagement.