Risikovermeidung kann tödlich sein
Wir schätzen täglich Risiken ein. Doch gefühltes ist nicht gleich reales Risiko. Wer dies weiss, hat Sicherheit gewonnen. Denn falsche Risikowahrnehmung kann uns selbst zum Risikofaktor machen.
Wir schätzen täglich Risiken ein. Doch gefühltes ist nicht gleich reales Risiko. Wer dies weiss, hat Sicherheit gewonnen. Denn falsche Risikowahrnehmung kann uns selbst zum Risikofaktor machen.
Landen, Entladen, Betanken, Warten, Beladen – und wieder abfliegen: Flughäfen sind hochkomplex. Und sie sind sehr sicher. Doch ein Restrisiko bleibt: der Mensch.
Der Dioxinskandal in Deutschland zeigt: Lebensmittelrisiken werden unterschätzt. Auf die Unterschätzung folgt die politische Überreaktion. Die Konsumenten tragen die gesundheitlichen Folgen. Das müsste nicht sein.
Wir nehmen Risiken als Bedrohung wahr. Das ist gefährlich. Denn nur wer sie kalkuliert, kann sie reduzieren. Ein Gespräch mit dem Risikomanager Hans Bohnenblust über vergessene Hochwasser, vorschnellen Aktionismus und die vermeintliche Sicherheit von Skihelmen.
Wir sagten: «Lass es fliessen!» Und das macht er nun (un)regelmässig für uns. Philipp Meier, Direktor im Dept. POSTDADA des Cabaret Voltaire, hat sich einiges für seine neue Online-Kolumne mit dem Titel «Grauzone» vorgenommen. Wo also soll es hingehen?
Unsere Autoren und Gesprächspartner analysieren den westlichen und den Schweizer Rechtsstaat in seiner heutigen Form und seinen unterschiedlichen Facetten.
Fall Papon, UBS, Tinner: die Exekutive greift in den letzten Jahren immer öfter zu Notrecht. Zu Recht? Alt Bundesrat Pascal Couchepin über die Hintergründe der UBS-Rettung, Regieren in der Krise und die Tücken der direkten Demokratie. Ein Gespräch mit Pascal Couchepin.
Rechte sind Ansprüche an die Gesellschaft. So sehen das heute viele, vielleicht sogar die meisten. Das war nicht immer so. Der Rechtsstaat hat sich in den letzten 150 Jahren radikal gewandelt – und wir uns mit ihm.
Das Volk vertraut den Politikern nicht. Und die Volksvertreter haben wenig Vertrauen ins Volk. So entsteht eine Spirale des Misstrauens, die zu immer neuen Gesetzen führt. Darunter leiden die Bürger – und zuletzt auch die Politiker
Die Rede vom permanenten Ausnahmezustand geistert durch das Feuilleton. Sie ist falsch. Richtig ist, dass wir uns in einen überwachenden Präventionsstaat verwandeln. Die Angst wird zum Dauerzustand.
Wir leben in einem Rechtsstaat. Das klingt gut. Aber man kann es auch anders formulieren. Wir leben in einem Staat mit Rechtsmonopol. Das klingt weniger gut. Wozu brauchen wir den Rechtsstaat eigentlich?
Haben Sie sich schon einmal die Zeit genommen, den Versicherungsausweis Ihrer Pensionskasse genau zu lesen? Und falls Sie sich die Mühe gemacht haben – haben Sie ihn auch wirklich verstanden? Wir hegen in der Schweiz viel Vertrauen in unsere Altersvorsorge. Aber so vertrauenerweckend das Modell auch wirken mag, es hat Risse
René Scheu im Gespräch mit Thomas Held In den Pensionskassen wird immer mehr umverteilt. Von jung zu alt. Von oben nach unten. Das widerspricht der Idee des Kapitaldeckungs-verfahrens. Wie steht es im Jahre 2011 um Idee und Realität der zweiten Säule?
Schwelbrand in der zweiten Säule – Gedanken zur massiven Unterdeckung der Pensionskassen