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Motor KMU

Zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Schweiz

Inhaltsverzeichnis

«Das Erfolgsgeheimnis von Schweizer KMU:
hohe Widerstandskraft und beherztes Anpacken der Herausforderungen.»

Remy Reichmuth
Reichmuth & Co Privatbankiers


«Rückgrat», «Wurzel des Mittelstands», «Erfolgsgeheimnis der Schweiz» – an positiven Zuschreibungen mangelt es kleinen und mittleren Unternehmen hierzulande nicht. Hiesige KMU beschäftigen rund 60 Prozent der Arbeitnehmer, das enge Geflecht aus voneinander profitierenden Klein-, Mittel- und Grossunternehmen sorgt für wirtschaftliche Stabilität, trotzt den Krisen, wächst sogar.

Spätestens die Ablehnung der Unternehmenssteuerreform III offenbarte aber einen neuen Bruch zwischen Wirtschaft und Gesellschaft: Vielen Berufsbildern setzen globale Trends wie Digitalisierung, Rationalisierung und technologischer Fortschritt erhöht zu – ohne dass Schweizer Akteure darauf besonderen Einfluss hätten. Soziale Unrast, eine immer protektionistischere Bürokratie, träge Bildungspolitik und nicht zuletzt zunehmend wirtschaftsfeindliche Volksinitiativen erhöhen diesen Druck.

Bisher gelang es hiesigen Unternehmen dank hohem Wettbewerbsdruck, guter Vernetzung, gut ausgebildeten Fachkräften und stabilitätsfördernder Politik – also insgesamt hervorragenden Standortfaktoren –, sich rechtzeitig auf Wandel einzustellen und aus Nöten sogar Tugenden zu machen. Mit dem Zusammenkommen mehrerer Megatrends, aber auch hausgemachter Fehlentwicklungen und wirtschaftspolitischer Widrigkeiten stellt sich zunehmend die Frage, ob das auch künftig so bleiben wird.

Das vorliegende Dossier konzentriert sich auf die wichtigsten Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz und fragt: Wie können die politischen Rahmenbedingungen so ausgestaltet werden, dass sie auch künftig für Stabilität sorgen? Wie wird der Bürokratie Einhalt geboten? Was tun gegen den Fachkräftemangel? Was tun gegen die grassierende Risikoaversion? Und: welche unternehmerischen Fehler müssen in KMU aktuell unbedingt vermieden werden?

Erfahren Sie es auf den folgenden Seiten.

Die Redaktion


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