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Aktuelles

Alexis de Tocqueville – Freiheit und Melancholie

Tocqueville im Kontext der politischen Ideengeschichte einzuordnen, ist kein leichtes Unterfangen. Dass er politischer Denker sei, steht zwar ausser Frage; in der Sekundärliteratur wird er mitunter gar zum Begründer der modernen Politikwissenschaft gemacht. Von seinen zwei bekannten Schriften gilt eine der gesellschaftlichen und politischen Verfassung der Vereinigten Staaten, die andere

(1) Das Missverständnis von «Lissabon»

Der «Beschluss» des EU-Rats im Jahr 2000 in Lissa-bon, die EU zum «wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum» zu machen, markiert keinen epochalen Neubeginn, sondern zeugt von einer massiven Überschätzung der politischen Planbarkeit des Wachstums.

(2) Spiele in der Politik

mit Charles Wyplosz und Alexis Lautenberg Im Jahr 2000 haben EU-Politiker in der «Lissabon»-Strategie unerreichbare Ziele formuliert, mitunter im Bewusstsein, ein riskantes Spiel zu spielen. Dieses Vorgehen hat auch die Frage aufgeworfen, welche Art von Koordination man künftig auf EU-Ebene will.

Die Welt ist keine Maschine

Die radikale Kritik an der Planbarkeit der Zukunft ist ein Kernstück der Sozial-philosophie von F.A. von Hayek. Sie wurde schon während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals publiziert, fand aber erst viel später Beachtung.

Dunkler als tausend Schatten

Vor 60 Jahren warfen die USA Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ab, um Japans bedingungslose Kapitulation zu erzwingen. Doch welche wahren Gründe standen dahinter?

Leichte Kost in der Schweizer Literatur

Milena Moser schreibt locker und komisch über Alltagswidrigkeiten – doch sind ihre Bestseller mehr als harmloser Schund? Die Autorin argumentiert: Ja. Ein Plädoyer für das oft vernachlässigte Lesevergnügen.

Vogelblick auf die Antike

«Auf einem Flugbild erschliessen sich Formen und Gegenstände, die einem sonst verborgen bleiben», sagt Georg Gerster und illustriert in der Ausstellung «Flug in die Vergangenheit» seine Aussage mit rund 300 Photographien von bedeutenden archäologischen Stätten. Viele davon sind von der Unesco als «Weltkulturerbe» anerkannt. Dass der 1928 in Winterthur geborene