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Aktuelles

Was ist der Westen?

Philippe Nemo, Professor an der Ecole Supérieure de Commerce de Paris, zeigt in seinem neuesten Buch, dass der Westen trotz seiner Vielfalt durch die Geschichte zu einer kulturellen Einheit wurde: die abendländische Zivilisation.

auf der suche nach europa

wir sind barbaren? also gut. wir werden euch zeigen, was das ist – barbaren. und unsere unbarmherzige, schreckliche antwort – wird allein menschenwürdig sein. alexander block erinnerst du dich, europa, an unsere ersten berührungen? ich war vielleicht vierzehn oder fünfzehn jahre alt, ein halbwüchsiger, der mit einer unausgegorenen wut auf die diktatur

Leonardo da Vinci im Orient

War ausgerechnet Leonardo da Vinci, die europäische Symbolfigur par excellence, ein Grenzgänger zwischen den Kulturen? Über Dichtung und Wahrheit eines biographischen Mythos und über das neuerdings stark verbreitete Bild einer multikulturellen Renaissance.

Büsten von Rodin bis Wang Du in Appenzell

«Eine gute Büste anfertigen, heisst, eine harte Schlacht liefern» soll Auguste Rodin über die nun im Museum Liner erstmals umfassend dargestellte Kunstform gesagt haben. Eine harte Schlacht liefern mussten wohl auch die Kuratoren der Ausstellung «Die obere Hälfte». Dank der Zusammenarbeit ihrer drei Häuser – des Museums Liner, der Städtischen Museen

Wilhelm Röpke – Freiheit in Vielfalt

Im Herbst 1945, als Europa noch in den Trümmern des 2. Weltkriegs lag, trafen sich zwei der grossen liberalen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, Wilhelm Röpke und Friedrich August von Hayek in Zürich. Beide hatten sich über ihre professorale Tätigkeit hinaus den Status einflussreicher politischer Publizisten und erfolgreicher Autoren erworben. Röpkes

Was ist Eigentum?

Andreas Eckl/Bernd Ludwig (Hrsg.) Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas München: Beck, 2005

Editorial

Budapest im Herbst 1956 – friedliche Demonstrationen, blutige Strassenkämpfe, Proklamationen, Euphorie, am Ende rollen sowjetische Panzer. Der Aufstand der Ungarn wird nach 12 Tagen niedergeschlagen. Der Freiheitskampf endet mit mehr als 2’000 Toten; weit über 200 Personen werden später hingerichtet. Die Schweizer Bevölkerung nahm in jenen Herbsttagen grossen Anteil am

(0) Ungarn 1956/2006

Zum Schwerpunkt dieses Hefts gehören nicht nur die hier versammelten Beiträge, sondern auch die Kommentare zur Aussen-, Innen- und Wirtschaftspolitik weiter vorne. Dort wie in den Artikeln am Ende dieses Dossiers geht es um «Ungarn 2006» – um objektive Verhältnisse und subjektive Befindlichkeiten eines Landes, das seit 1989 viele Facetten europäischer

(1) Ungarns historischer Platz in Europa

Die ungarische Nation fühlte sich über Jahrhunderte dem christlichen Abendland zugehörig. Der nach dem Ersten Weltkrieg vom Westen diktierte Friedensvertrag von Trianon stellte diese Zugehörigkeit jedoch auf eine harte Probe.