(4) Der Markt und das Monster
Europa hat die Marktwirtschaft entdeckt. Dennoch stehen heute viele Europäer dem Markt skeptisch gegenüber. Es fehlt eine klare politische Ordnung. Zeit, über ein demokratisches europäisches Staatswesen nachzudenken.
Europa hat die Marktwirtschaft entdeckt. Dennoch stehen heute viele Europäer dem Markt skeptisch gegenüber. Es fehlt eine klare politische Ordnung. Zeit, über ein demokratisches europäisches Staatswesen nachzudenken.
Die EU bemüht sich, nach aussen einig aufzutreten. Im Innern überwiegt die Uneinigkeit. Wenn es hart auf hart geht, ist sich jeder EU-Staat selbst der nächste.
Hat die EU-Osterweiterung frischen Wind in die Union gebracht? Nicht wirklich. Alles bleibt beim alten. Anonymität und Konformismus nehmen weiter zu.
Wenn Europa nur endlich aus seinem politischen Traum erwachte! Dann wäre es vielleicht bald keine Europäische Union mehr, sondern eine Confoederatio Europaea.
Pietro Supino wollte Privatbankier werden, wurde aber Verleger der Tamedia AG als Nachfolger seines Onkels Hans Heinrich Coninx. Sein ungewöhnlicher Werdegang ermöglicht ihm einen distanzierten Blick aufs Unternehmen, seine italienischen Wurzeln einen anderen auf das Leben.
Die Überlieferungsgeschichte der beiden Fassungen 1853 schrieb Gottfried Keller an einen Freund: «Ich habe gesehen und gestaunt, wie schlecht und unfähig die Produkte anderer Leute gelesen werden.
"Das Buch lebt!" – so die Bilanz der Frankfurter Buchmesse 2008. Mit 78.218 Besuchern am 18. Oktober war es der besucherstärkste Tag ihrer Geschichte. 14 Buchvorstellungen Schweizer Autoren folgen in unserer zwölften Folge "Schweizer Literatur in Kurzkritik".
Albrecht von Haller war Physiologe, Botaniker, Dichter, Arzt und Staatsdenker. Der vor 300 Jahren in Bern geborene Universalgelehrte schrieb tausende Briefe europaweit. Sein Porträt zierte den 500-Franken-Schein. Die folgenden Beiträge zeigen, warum sich Hallers Werke lohnen.
Vor 300 Jahren wurde Albrecht von Haller in Bern geboren. Der Universalgelehrte war Physiologe, Botaniker, Dichter, Arzt und Staatstheoretiker. Er prägte die Alpen nachhaltig und korrespondierte mit ganz Europa. Sein Porträt zierte den 500-Franken-Schein. Hallers Werke zu lesen lohnt sich bis heute.
Jürgen Morlok (Hrsg.) Der Freiheit verpflichtet. Beiträge zum 80. Geburtstag von Otto Graf Lambsdorff Stuttgart: Lucius & Lucius, 2007 Wenn ein liberales Urgestein wie Otto Graf Lambsdorff Geburtstag feiert, ist die Tabula gratulatoria reich besetzt – dazu zählen politische Weggefährten ebenso wie Freunde, liberale Mitstreiter und Experten, Staatsmänner und -frauen und
Eine traditionsreiche Zeitschrift macht sich fit für die Zukunft
Eine Antwort aus dem Stegreif von Pius Knüsel «Nur im Schatten verbrauchter Gottheiten kann man frei atmen.» (Emile M. Cioran)
Rolf Lappert: «Nach Hause schwimmen». München: Hanser, 2008. Mit Irland kann man nichts falsch machen. Weicher Torf unter den Füssen, weiter Blick auf den Atlantik, die westliche Brise aus Amerika in der Nase – das erweitert den Horizont und beflügelt die Phantasie. Der 50jährige Rolf Lappert hat den Schritt gen Nordwesten
Rolf Lappert: «Nach Hause schwimmen». München: Hanser, 2008. Bei der Geburt stirbt die Mutter. Das kommt leider immer mal wieder vor, selbst in unseren Tagen und sogar in Philadelphia, das für gute Krankenhäuser bekannt ist. Nach diesem Unglück verschwindet der Vater aus der Klinik, und zwar auf Nimmerwiedersehen. Seltsam, aber
Gerold Späth: «Aufzeichnungen eines Fischers (das erste Jahr)». Basel: Lenos, 2006. Gerold Späth: «Mein Lac de Triomphe. Aufzeichnungen eines Fischers (das zweite Jahr)». Basel: Lenos, 2007. Vor fast vierzig Jahren erschien Gerold Späths Début «Unschlecht», eine furiose Attacke auf das Spiessbürgertum seiner Heimatstadt Rapperswil am Zürichsee, vom Autor als «Barbarswila»
Marco Baschera & André Bucher (Hrsg.): «Präsenzerfahrungen in Literatur und Kunst». München: Fink, 2008.