(4) Familie – trotz alledem!
Die Familie widersteht der Rationalisierung des Lebens. Wie sehen Familienmodelle aus, in denen das Schöpferische über das Zerstörerische obsiegt?
Die Familie widersteht der Rationalisierung des Lebens. Wie sehen Familienmodelle aus, in denen das Schöpferische über das Zerstörerische obsiegt?
Staatliche Betreuungsplätze, Mittagstische, Schulobligatorium, Alimenten-Regelungen – der Staat mischt sich in die Aufgaben der Familien ein. Wie sieht dies die neue, junge Elterngeration?
Familienpolitik hiess früher meist Geburtenpolitik. Inzwischen steht die Chancengleichheit der Frauen im Vordergrund. In Zukunft muss die Rolle des Mannes neu überdacht werden.
Eheschliessung und Ehescheidung, Familienplanung und Mutterliebe, Arbeitsteilung und Kindergrippe: Familiensoziologen sind bei diesen Stichworten um Antworten nicht verlegen. Eine Auswahl historischer Beispiele und aktueller Studien.
Er hat viele Interessen. Und viele Gesichter. Der Unternehmer Tito Tettamanti hat das Schweizer Establishment aufgemischt. Er wirft sich weiterhin in jede Schlacht, die ihm das Leben bietet. Und in jedes Gespräch. René Scheu hat Tito Tettamanti in Südfrankreich getroffen.
Im Februar 2009 wird der Zürcher Schriftsteller Peter Zeindler 75 Jahre alt. Wir drucken exklusiv die ersten drei Kapitel seines Spionageromans «Der Urknall». Zeindler ermittelt derzeit in Genf für das vierte Kapitel. Mehr erfahren: redaktion@schweizermonatshefte.ch
11 Bücher, vorgestellt in dreizehnten Folge der «Schweizer Literatur in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.
Paul Virilio Panische Stadt Wien: Passagen, 2007 Der französische Stadtplaner und Philosoph Paul Virilio ist mit seinen Thesen zur Beschleunigung der Welt der Moderne berühmt geworden. Dass wir uns nicht mehr natürlich fortbewegen, sondern seit der Erfindung der Eisenbahn in immer rascherem Tempo, verändert – so hat er gezeigt – unsere Wahrnehmung
Eine Antwort aus dem Stegreif von Christian Schopper «Eine gute Verwirrung ist mehr wert als eine schlechte Ordnung.» (Ludwig Tieck)
Roger Fayet (Hrsg.). «Anatomie des Bösen. Ein Schnitt durch Körper, Moral und Geschichte». Zürich, Baden: hier+jetzt,
Tim Krohn: «Vrenelis Gärtli». Berlin: Eichborn, 2007. Das dazugehörige Hörbuch, gelesen vom Autor, ist bei Kein & Aber erschienen.
Dass es bei der offiziellen Schweiz wenig Freude hervorrief, wenn Karl Barth sich, nach seinem von den Nazis erzwungenen Weggang aus Deutschland, zu den Verhältnissen dort äusserte, war früh bekannt. Erstmals ist nun aber das ganze Räderwerk der Schikanen zu besichtigen, in das er durch Regierungsinstanzen und nachgeordnete Behörden geriet
Kurt Marti: «Ein Topf voll Zeit 1928–1948». Zürich/München: Nagel & Kimche, 2008
Gestern war alles besser. Das kann der besonnene, streng rationale Paläontologiedozent Emile Ryffel bestätigen, denn beruflich löffelte er sich mit feiner Akribie durch die Sedimentschichten vorzeitlicher Vulkaneruptionen, privat lebte er noch am Vortag den Stammhirntraum aller Akademiker: eine aparte Kulturschaffende – die Ebenbürtige – als feste Partnerin und eine knackige Studentin – das
Pinkas Braun: «Vorspiel. Eine Jugend – ein Bühnenleben». Zürich/München: Nagel & Kimche, 2008
Was hat Gottfried Keller mit Aischylos oder Sophokles zu tun? Die Frage könnte auch Keller-Fachleute in Verlegenheit bringen, denn Keller hat sich – abgesehen von ein paar Theaterfragmenten – nicht als Dramatiker hervorgetan. Antwort darauf weiss das von Martin Müller verfasste Personenlexikon zu Kellers Leben und Werk. Denn im Vorwort von