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Aktuelles

(0) Auftakt

«Urbanität». Das Schlagwort suggeriert «Weltläufigkeit», «Modernität», «Aufgeschlossenheit». Wer sich als «urban» bezeichnet, sieht sich als «gebildet», «kreativ», «unabhängig». Vom hochnäsigen und dünkelhaften «Städter» – dem Schimpfwort von einst – ist wenig übriggeblieben. Kulturkritik, die in der Stadt das Dunkle und Verruchte ausmacht, ist passée. Die Menschen zieht es wieder in die urbanen

(2) Was eigentlich ist Urbanität?

Je globaler die Welt, desto wichtiger die Städte. Die Metropolen des 21. Jahrhundert sind die zeitgenössischen Kultorte, die unsere Lebenswelt neu verzaubern. Wir brauchen deshalb mehr Kommerz – und mehr Monumentalität.

(3) Die Stadt ist alles, was der Abfall ist

Weg damit? Recyling? Abfall-Assemblagen? Sag mir, wie du mit deinen Abfällen umgehst, und ich sage dir, wer du bist. Eine Tour durch den Müll, von der Mongolei bis zur Zürcher Josefstrasse, vom 13. Jahrhundert bis heute.

(6) Die Unterwelt ist die Oberwelt

Ein Bedürfnis, ein Angebot, ein Abwägen von Kosten und Nutzen. Dann die Entscheidung. Auch in der Unterwelt reagiert der Markt. Und auch hier sind Vorhersagen nicht möglich. Ein Exposé und eine wahre Geschichte.

Fredmund Malik im Gespräch

Unternehmensberater Fredmund Malik kritisiert, dass 99 Prozent der Managementtheorien Irrlehren sind. Ihre naive Anwendung habe zum gegenwärtigen Unheil beigetragen. Der Unternehmer plädiert für eine neue Sicht auf Unternehmertum und echten Liberalismus.

Klaus Merz 1/2 Gespräch

Klaus Merz 1/2 Gespräch

Werkgespräche // Eine Stafette: Wie entsteht ein Buch? Schriftsteller erzählen über ihr Schreiben und stellen Textauszüge vor, an denen sie arbeiten. Diese Ausgabe führt die Gespräche mit Klaus Merz fort. Er gibt das Staffelholz an Friederike Kretzen weiter.

Statt Äplermakronen Rösti aus der Packung

Es ist schön in den Bergen, schwärmen die Touristen, die in roten Socken an der Alphütte vorbeiwandern und den Senn davor mit ihrer Kamera fotografieren. Im Brunnen waschen sie ihre Schuhe und denken nicht daran, dass dieser Brunnen den Bewohnern der Alp mehr ist als blosse Dekoration. Vier Männer teilen

Eloge auf die Nichtprovinz

Wer beim Stichwort «St. Gallen» lediglich «ewiggestrig» und «provinziell» denkt, ist selber ewiggestrig und provinziell. St. Gallen hat zum Beispiel eine lebendige Literaturszene, einer ihrer Verkehrsknotenpunkte war bis vor kurzem die Syrano-Bar, wo Florian Vetsch Schriftsteller aus aller Welt zum Stelldichein lud. Vetsch ist selber eine Art Relais, wo

Reisen statt orgeln

Seit vier Jahrzehnten hat Gerold Späth sich mit Romanen, Erzählungen, Bühnenstücken und Hörspielen einen Namen gemacht. Beinahe unbemerkt sind nebenbei in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren Reisereportagen für die «Neue Zürcher Zeitung» entstanden, die nun unter dem Titel «Mich lockte die Welt» gesammelt nachzulesen sind. Gleich zu Beginn