«Arbeit ist immer der Anfang»
Um auf die Beine und vorwärtszukommen, braucht Afrika Unternehmer, die Stellen schaffen. Denn mit Mitleid und Charity-Aktionen kann sich niemand etwas kaufen.
Um auf die Beine und vorwärtszukommen, braucht Afrika Unternehmer, die Stellen schaffen. Denn mit Mitleid und Charity-Aktionen kann sich niemand etwas kaufen.
In Ihren Händen halten Sie unsere umfangreiche Sommer-Doppelausgabe. So will es die Tradition. Wiederum haben wir darauf geachtet, Ihnen mit einem spannenden Themen- und Formenmix besondere Lesestoffe zu bieten – für den Strand mit Sonneneinwirkung oder die Bibliothek im kühlen Untergeschoss.Apropos: wie stelle ich mir eigentlich den idealen Leser,
Vermutlich gönnen Sie sich eine Mussestunde, wenn Sie dieses Heft zur Hand nehmen. Vielleicht sind Sie froh, sich für eine kurze Weile in eine andere Welt vertiefen zu können und Ihre Arbeit hinter sich zu lassen. Den Alltag verlassen kann freilich nur, wer einen hat; das Nichtstun bezieht seinen Wert
Thymos und Eros Peter Sloterdijk arbeitet seit vielen Jahren am Unterfangen einer Neubeschreibung, man könnte auch sagen: an einer Renobilitierung des modernen Menschen. Das Menschenwesen – das ist in seinen Augen kein dauerüberfordertes armes Schwein, überhaupt kein Mängelwesen, sondern ein in vieler Hinsicht reicher Akteur, der nicht nur gerne nimmt, sondern
Er ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft und eine grosse Last auf den Schultern des öffentlichen Haushalts: ein Überblick über die Dimensionen unseres Sozialstaates.
Die grosse Aktiengesellschaft, die Société anonyme, ist die Form, die zur Grundposi-tionierung unserer Zeit passt: Ihre Teilhaber verharren in der Anonymität und erwarten Gewinne, ohne sich selbst zu erkennen zu geben. Diese Shareholder gehören wenigstens ideell zur modernen gemeinen Existenzform des Rentners. Wer eine Rente kassiert, kritisiert zwar unter
Wird im Sozialwesen gespart, ziehen die Betroffenen den Kürzeren. Es ginge aber auch anders. Anstatt Organisationen und Programme mit Geldern zu versorgen, könnte man den Individuen echte Arbeitsperspektiven bieten. Das setzt ein unternehmerisches Umdenken voraus. Ein Plädoyer.
Eine «Babyshower» ist eine Art Polterabend vor der Geburt: Für eine Schwangere organisieren Freundinnen einen letzten Abend «unter sich». Nette Idee, aber das wollte ich als werdende Mutter nicht – gleichwohl entwickelte sich ein Kaffeekränzchen mit Jus-Studienkolleginnen doch noch dazu, als ich gefragt wurde, wie es sich anfühle, einen Menschen
Die staatlichen Leistungen sollen den Richtigen zugute kommen. Doch wie treffsicher sind die in einem komplexen System zu erreichen? Überlegungen zur Zielgenauigkeit der Sozialpolitik.
Politische Ziele, verhüllt unter dem Deckmantel des Liberalismus.
Ihre Grundidee ist bestechend einfach: Ob Firmenmanager oder Sozialhilfebezüger – allen geht es besser, wenn sie etwas Sinnvolles zu tun haben. Daniela Merz erläutert, was hinter ihrer Sozialfirma steht, und wie sich die Staatsnähe auf ihr Unternehmertum auswirkt.
Vor kurzem noch hatte die St. Galler Caritas volles Haus. Letztes Jahr aber hätte sie fast ihre Türen schliessen müssen – weil ihr Angebot zum Luxus geworden ist, den sich kaum eine Gemeinde mehr leisten kann. Ein Gespräch über die Wettbewerbsfähigkeit der Nächstenliebe.