Verborgener Protest gegen die väterliche Autorität
Theodor W. Adorno rechnet mit sich selbst ab.
Theodor W. Adorno rechnet mit sich selbst ab.
Max Imboden warnte 1963 vor der Bedrohung der Freiheit von aussen und innen. Seine Analyse könnte aktueller nicht sein.
Herbert Lüthy forderte eine positive, zeitgemässe Idee des Föderalismus. Eine solche brauchen wir auch heute.
Um die Stelle als Ordinarius an der Universität Zürich zu erhalten, war Hans Blumenbergs Referat eine allzu schwere Kost. Die Publikation in dieser Zeitschrift hat den Text aber für immer erhalten.
Wir sollten von Mises ernst nehmen und uns gegen Bürokratie und für Privatisierung einsetzen.
Der NZZ-Chefredaktor erklärt im Mai 1968 Studenten, dass es in der Schweiz keine Opposition brauche. Heute ist das anders.
Ludwig Erhard hat die Bundesrepublik nach dem Krieg auf den Pfad der freien Wirtschaftsordnung geführt und so in den schweren Nachkriegsjahren wieder Zuversicht geschaffen.
Hermann Burgers Karriere war eng mit den «Schweizer Monatsheften» verbunden, in denen er bis zu seinem Freitod 1989 publizierte.
Karl Popper begriff, dass Wissenschaft und Verantwortung nicht zu trennen sind. Das gilt besonders für die Gegenwart.
Hugo Loetscher hat in der Schweizer Literatur eine Randexistenz eingenommen. Es lohnt sich, seine Fabulierkunst wiederzuentdecken.
Nur Leute, die kein Geld haben, stellen sich Reichtum wie einen Traum vor; Menschen, die ihn besitzen, beteuern dagegen bei jeder Gelegenheit, wo sie mit Leuten zusammentreffen, die ihn nicht besitzen, welche Unannehmlichkeit er bedeute. Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Kapitel 92 Beim Nachdenken über unsere Geschichte, die nun
Inzwischen ist die Europäische Union auch ein stolzes Frauenprojekt.
1980 bilanzierte die Freisinnige Vreni Spoerry, dass die Schweiz kein Steuerparadies sei. Heute ist sie es noch viel weniger.