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Glanzloses Glück

Eine Image-Kampagne für Erdäpfel.

Inhaltsverzeichnis

Kennen Sie schon diese Knolle? Sie wächst in heimischen Gefilden, in die sie erst vor wenigen hundert Jahren eingeführt wurde. Sie ist bekömmlich und vielseitig einsetzbar. Sie ist leicht zuzubereiten sowie zu lagern und ernährt obendrein noch viele. Doch dieses ruhmlose Naturtalent, das auf den Namen «Kartoffel» hört, scheint noch immer so wenig bekannt in der Schweiz, dass es gegenwärtig eigens beworben werden muss: Auf Plakatwänden, im Internet unter kartoffel.ch und mit dem Schlagwort #ichkaufekartoffeln wird es einer urban-digitalen Generation angepriesen. Diese jungen Leute, die – darf man dem Marketing von swisspatat glauben – zwar immer schon mit der Zubereitung von Hibiskus-Smoothie und Seidentofu-Parfait vertraut sind, von diesem originär aus den Anden stammenden Nachtschattengewächs aber noch kaum gehört haben. In diesem Sinne: Probieren Sie es doch mal mit schmackhaften Salzkartoffeln! (vsv)

PS: Im Grossen Kanton trägt der Begriff «Kartoffel» noch eine andere Bedeutung. Die Formulierung «Ich kaufe Kartoffeln» könnte Sie dort in mitunter delikate Situationen bringen.

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