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Robert Nef

ist Publizist und lebt in St. Gallen. Von 1991 bis 2008 war er Redaktor und Mitherausgeber des «Schweizer Monats».

Konkordanz durch Konkurrenz

Grüne, CVP, FDP, SVP – wer ergattert den Bundesratssitz des abtretenden Sozialministers Pascal Couchepin? Immer diese Parteipolitik! Es wäre nun der Moment, um das Wahlverfahren der Bundesräte grundsätzlich zu überdenken.

Blogs, Rede & Widerrede

18.1.2009 Robert Nef, SMH Blog, www.schweizermonatshefte.ch/blog Rechtschreibung: zurück zur Vernunft «Im Weltwoche-Editorial, mit dem ich inhaltlich weitestgehend einig bin, steht das Wort ‹Gräuel›, das mir jedesmal, wenn ich ihm in dieser Schreibweise begegne, ein wahrer Greuel ist. … Das Einfrieren der geschriebenen Sprache und das

Das Mehrheitsprinzip und die Freiheit

Unser Mitherausgeber Robert Nef hat die Friedrich August von Hayek-Medaille erhalten. Wir gratulieren! In seiner Preisrede wirft er die Frage auf, ob Mehrheiten in modernen Demokratien frei sein wollen.

(0) Auftakt

«Herkunft aber bleibt stets Zukunft» – so Martin Heidegger. Doch genügt der Stolz auf die Herkunft, um stets auch Zukunft zu haben? Die beiden Appenzell, Innerhoden und Ausserrhoden, sind – jedes in seiner Weise – traditionsbewusst. Heimat wird in beiden Gemeinschaften nicht «im Blick zurück» erlebt, sondern im behutsamen Umgang mit dem Neuen.

(2) «Wir haben einen Sympathiebonus»

Robert Nef und Marianne Kleiner diskutieren über Appenzellerland. Aussen wirkt die Region traditionell, doch kleine Gemeinschaften überleben nur durch Anpassung an neue Situationen, ohne ihre Eigenheiten zu verlieren. Ein Gedankenaustausch zweier Appenzeller über ihre Heimat.

(10) Das «Häämetli» als Urzelle der Gemeinschaft

Während es andernorts zu zünftisch und gewerkschaftlich immer stärker regulierten und damit krisenanfälligeren Formen der Arbeitsteilung kam, haben sich die nonzentralen Strukturen des Appenzellerlandes als erstaunlich robust erwiesen. Sie sind kein Relikt, sondern weisen in die Zukunft.

(7) Regeneration durch Wettbewerb

Eine sich wandelnde Gesellschaft braucht Experimente im Spannungsfeld von Wissensvermittlung, Persönlichkeitsbildung und Forschung. Wenn es, wie 1833 in Zürich, zu Neugründungen kommt, regeneriert das ganze Hochschulwesen.

Zehn liberale Gebote

Nicht von Gott zu Menschen, sondern von Menschen zu Menschen: eine Tafel mit zehn liberalen Geboten an die Regierenden zur Beschränkung ihrer Macht. Vor- und Nachteil zugleich: wer sich nicht an die Gebote hält, muss nicht mit Höllenstrafen rechnen.

(5) Feindbild Neoliberalismus

Die meisten Sünden, die dem Neoliberalismus angekreidet werden, sind effektiv Altlasten vorbestehender feudalistischer, merkantilistischer und planwirtschaftlicher Machtstrukturen und Korruptionsnetze. Eine Kritik der Kritik des Neoliberalismus.

Editorial

Wasser ist und bleibt geheimnisvoll. Weder die Naturwissenschaft noch die Ökonomie und schon gar nicht die Metaphysik vermögen alles aufzuschlüsseln, was der Geist des Schöpfers, der nach dem Bericht der Bibel «über den Wassern schwebte», mit dem offenbar bereits vorhandenen Urstoff anfangen wollte. Nach dem poetischen Schöpfungsmythos der Pima-Indianer

Päpstliche Denkanstösse

Benedikt XVI hat den theologisch interessierten Laien – auch den nichtkatholischen – schon mehrmals und in verschiedenster Hinsicht überrascht. Eine Zwischenbilanz.