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René Scheu

Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Von 2007 bis 2015 wirkte er als Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monats». Heute ist er Verwaltungsrat der SMH Verlag AG.

Vertrauen auf Vorschuss

Vertrauen auf Vorschuss

Zusammenhalt wünscht sich jede Gruppe. Aber was, wenn das eigene Leben davon abhängt? Und das vieler anderer auch? Ein kriegserprobter General über Kommandos und Kommunikation, Verwundungen und Vertrauen – und die Lehren für das zivile Leben.

Editorial

Liberale gelten als verkopfte Menschen, dem Liberalismus fehlt es an Sexappeal. Es war Friedrich August von Hayek, der 1949 in seinem für die «Schweizer Monatshefte» – also für diese Zeitschrift – verfassten Essay «Die Intellektuellen und der Sozialismus» deshalb für mehr «Mut zur Utopie» unter Liberalen warb. Sein Ruf blieb ausserhalb der

De Castro & Garschagen

Fussball. Karneval. Caipirinha. Urwald. Entwicklungsland. Das sind die Assoziationen, die sich hierzulande in den Köpfen meiner Freunde einstellen, wenn sie von Brasilien hören. Auch diesen helvetischen Sommer habe ich im brasilianischen Winter verbracht. Und auch diesmal war ich nach meiner Rückkehr damit beschäftigt, in stereotypen Gesprächen die Klischees über jenes

Kein Ende der Geschichte

Kein Ende der Geschichte

Gehen politische Partizipation und wirtschaftliche Innovation Hand in Hand? Sind wir am Ende der Geschichte angekommen? Und was sind die dringendsten Reformen? Gespräch mit einem, der es wissen muss.

Die Schweiz, ein Land der Rentner

Die freiheitliche Wirtschaftsform ist der Ausgangspunkt für Wachstum und Wohlstand aller statt weniger. Die Schweiz aber nimmt freiwillig Abschied vom Wettbewerb und verrentet sich. Eine Einsicht ist nicht erkennbar. Oder doch?

«Das ist Zeitgeist»

Rolf Soiron, einflussreicher Wirtschaftsführer, kritisiert eine Verrentung der Schweiz. Er beobachtet: Alle fordern Wettbewerb, meiden ihn aber. Alle geisseln den Staat, rufen doch nach ihm, wenn es ihnen nützt. Soiron skizziert drei politische Aufgaben zur Gegensteuerung.

Editorial

In Ihren Händen halten Sie unsere umfangreiche Sommer-Doppelausgabe. So will es die Tradition. Wiederum haben wir darauf geachtet, Ihnen mit einem spannenden Themen- und Formenmix besondere Lesestoffe zu bieten – für den Strand mit Sonneneinwirkung oder die Bibliothek im kühlen Untergeschoss.Apropos: wie stelle ich mir eigentlich den idealen Leser,

Unternehmer? Sponsor? Citoyen?

Die grosse Aktiengesellschaft, die Société anonyme, ist die Form, die zur Grundposi-tionierung unserer Zeit passt: Ihre Teilhaber verharren in der Anonymität und erwarten Gewinne, ohne sich selbst zu erkennen zu geben. Diese Shareholder gehören wenigstens ideell zur modernen gemeinen Existenzform des Rentners. Wer eine Rente kassiert, kritisiert zwar unter

Das Lebewesen als Gebewesen

Das Lebewesen als Gebewesen

Peter Sloterdijk stellt der modernen schwarzen Anthropologie ein neues Narrativ entgegen: Stolz statt Neid, Grosszügigkeit statt Geiz. Der Philosoph plädiert für eine neogriechische Revolution und behauptet, seine Altersradikalität stehe erst noch bevor.

«Der Homo financiarius tickt ganz anders»

Mehr Prinzipien und weniger Regulierung, mehr persönliche Haftung und weniger Code of Conduct, mehr Markt und weniger Arbitrage auf Kosten anderer, mehr kleine Banken und keine grossen Casinos: Marc Chesney findet klare Worte. Ein (Streit-)Gespräch.

Editorial

Die Fiskalquote ist der Entmündigungskoeffizient einer Gesellschaft. Die Zahl besagt, über wie viel vom Erwirtschafteten die einzelnen Bürger frei entscheiden können – und wie viel Macht das Kollektiv hat. Die Schweiz gilt gerade unter Schweizern als Land mit halbwegs vernünftiger Fiskalpolitik. Die Begründung liegt auf der Hand: Es sind hierzulande die

Der Staat, der Weihnachtsmann

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) könnte transparenter nicht sein. Das ist mutig. Denn das nimmt ihre potentiellen Wähler in die Pflicht. Niemand wird jemals behaupten können, er habe nicht gewusst, welche Politik er für seine Stimme serviert bekommt. Wo SP draufsteht, ist SP drin. Ich würde meinen: das können

Verkehrte Politik

Viele Bewohner Afrikas, die ihr altes Leben aufs Spiel setzen, um in Europa ein neues zu bekommen, sind  keine politisch Verfolgten und auch keine Armutsflüchtlinge. Es handelt sich in der Mehrzahl um junge Männer, die oftmals den mittleren Schichten ihrer Länder entstammen. Sie und ihre Familien haben genügend Geld gespart,

«Das ist mein Job»

«Das ist mein Job»

Was hätte er an der Spitze der SNB entschieden? Welches wären seine Forderungen als Premier Griechenlands? Und wäre er gerne Präsident der EZB? Ein Gespräch mit Hans-Werner Sinn über gigantische Geldflüsse. Ihre Hintergründe. Ihre Folgen. Und seine innere Ruhe trotz allem.