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René Scheu

Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Von 2007 bis 2015 wirkte er als Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monats». Heute ist er Verwaltungsrat der SMH Verlag AG.

Sie nannten sie Dagny

Sie nannten sie Dagny

Schönheit, sagt die Schönheitskönigin, ist eine Illusion. Und gibt sich desillusioniert: sie liest am liebsten Ayn Rand, ist überzeugte Kapitalistin und zieht gerade ihr neues Geschäft auf. Ihre Heldin ist ihre Grossmutter, eine Unternehmerin aus dem Südural. Wer ist Xenia Tchoumitcheva?

Glücksjäger

Das Leben auf Pump analysieren wir seit Jahren. Dass dem kreditfinanzierten Wirtschaften von Privaten, Unternehmen und Staaten auf Dauer kein Erfolg beschieden sein kann, ist für all jene klar, die Ökonomie nicht mit Alchemie verwechseln. Mittlerweile greift jedoch in denselben Medien, die die Situation über Jahre schöngeredet haben, ein neuer

Die Guten und Gerechten

Es ist völlig klar, warum der Staat überschuldet ist. Er finanziert bloss, was seinen Bürgern an Leistungen und Ansprüchen von Gesetzes wegen zusteht. Auch wenn das bürgerliche Sparapostel anders sehen: die Schuldensituation ist demokratisch legitimiert. Letztlich fürchten diese Kassandrarufer ohnehin bloss um ihre Pfründe. Aber der Staat widersetzt sich dem

Mehr Pioniergeist!

Mehr Pioniergeist!

Solar Impulse von Bertrand Piccard verkörpert Kreativität, Unternehmertum und Innovation: die Weltumrundung mit einem Solarflugzeug. Alfred N. Schindler nennt es eines der inspirierendsten Cleantech-Projekte. Ein Gespräch über den Willen, Grenzen zu verschieben, und die Zukunftswelt.

Steinzeitgehirne

Steinzeitgehirne

Rolf Dobelli sagt: Wir denken systematisch falsch. Im Grunde sind wir Jäger und Sammler in Hugo-Boss-Anzügen, wollen das aber nicht wahrhaben. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Unternehmer über fehlerhafte Denkmuster, Monogamie und männliches Statusverhalten.

Erfinder der Zukunft

Erfinder der Zukunft

Die Kultur der permanenten Innovation – die sucht Daniel Borel, Gründer von Logitech, an der EPFL. Darum hat sich seine Firma auf dem Campus angesiedelt. Dass er da auch auf Konkurrenten trifft, stört ihn nicht. Hauptsache, er hilft, die Zukunft neu zu erfinden.

Heile unternehmerische Welt

Es war einmal eine heile Welt. Sie war bevölkert von Gewerbetreibenden, selbständig Erwerbenden, kleinen und mittleren Unternehmen. Sie wussten, was es bedeutet zu wirtschaften. Es war die Zeit der einfachen Ökonomie: verdienen, sparen, reinvestieren. Dann aber übernahmen grosse multinationale Unternehmungen, zumeist Aktiengesellschaften, das Zepter und liessen die Gewinne der KMU

Keynesianer lieben Inflation

Keynesianer lieben Inflation

Mathematiker und Nobelpreisträger John Forbes Nash misstraute Geld aus dem Nichts, sah aber sein Potential zum Spielen. Bei hoher Inflation profitieren Schuldner – das wissen Privatpersonen und Politiker. Die Frage bleibt: Wer gewinnt letztendlich?

Der «Schweizer Monat» im Oktober

Der «Schweizer Monat» im Oktober

Ausgabe 990 mit Richard Armstrong, Otmar Issing, Elisabeth Kopp, Isabelle Krieg, Helmut Maucher, Burkhard Müller-Ullrich, John Nash, Marius Daniel Popescu, Bert Rürup, Wolfgang Schüssel, Peter Stamm, Martin Wolf und vielen anderen.

Europäische shot-gun marriage

Das geeinte Europa ist eine inspirierende und hoffnungsfrohe Idee. Und für viele selbsternannte Europäer ist sie der Zweck, der alle politischen Mittel heiligt. Dass die Kluft zwischen europäischer Idee und real existierender EU seit Jahr und Tag wächst, ist für den, der sich auf eine solche fatalistische Perspektive eingeschossen hat,

Die Urschuld des Geldes

Die Urschuld des Geldes

Am Anfang der modernen Kreditwirtschaft steht die Schuld des Staates. Kreditwirtschaft ist Schulden-wirtschaft. Und Kreditgeld eine reine Wette auf die Zukunft. Gespräch mit dem Kulturwissenschafter Joseph Vogl über Praktiken, die auch 200 Jahre nach ihrer Erfindung noch skandalös anmuten.

Auserlesenes

Viel Kluges ist schon gedacht und geschrieben. Man braucht sich bloss die Zeit zu nehmen, es einmal oder eben noch einmal zu lesen. Und weil Substanz keine Sommerpause kennt, präsentieren wir an dieser Stelle besondere Essays und Gespräche der letzten Monate.