Vom Einheitsdenken im Land der Freiheit
Niemand kennt die Antworten auf Fragen zur Terrorismusbekämpfung und Perspektivlosigkeit junger Immigranten. Klar ist: Man braucht offene Diskussionskultur. In Frankreich sucht man danach vergebens.
ist Redaktorin dieser Zeitschrift.
Niemand kennt die Antworten auf Fragen zur Terrorismusbekämpfung und Perspektivlosigkeit junger Immigranten. Klar ist: Man braucht offene Diskussionskultur. In Frankreich sucht man danach vergebens.
Datenschutz ist in Medien präsent, doch am Stammtisch umstritten. Er findet langsam Eingang in Politik und Parlamente. Aber wie können Datensammler Privatsphäre schützen? Ein Gespräch über fehlende Widerstände, irrationale Ängste und echte Risiken der Digitalisierung.
In Georgien steht Stalin nicht als Schlächter auf dem historischen Schrottplatz, sondern als Rebell auf dem nationalen Podest. Bevor er entsorgt wird, wo er hinge-hört, tut aber Aufklärung not. Denn auch aus Mentalität und Gesellschaft sind nicht alle sowjetischen Relikte verschwunden.
…sind die Frauen nicht zwingend am Drücker. Doch auch wenn sie in der Politik «untervertreten» sind und auf keine staatlichen Förderstrukturen bauen können, ha-ben die georgischen Frauen heute gute Karrierechancen. Sagt Maia Panjikidze, die es an die Spitze des Aussenministeriums geschafft hat.
Russischkenntnisse empfohlen, Trinkfestigkeit unabdingbar: Wer im Kaukasus auf Berge steigen will, braucht anderes Rüstzeug als in den Alpen. Ein Selbstversuch am sagenumwobenen Kazbek.
Georgien ist das Paradies auf Erden: Mit hohen Bergen, fruchtbaren Tälern und hervorragenden Reben hat der liebe Gott es bedacht. Erst seit es auf die segensreiche Wirkung offener Märkte setzt, vermag das Land sein Potential aber auch wirtschaftlich zu nutzen.
Milch und Honig mögen in den USA zwar nicht geflossen sein. Dennoch bot das Land seinen Einwanderern lange Zeit so viele Annehmlichkeiten, dass der Sozialismus auf der Strecke blieb. Holt er heute auf? Ein Gespräch über politische Label, rhetorische Verwirrungen und konkurrierende Kirchen.
Erfolgreiche Städte vereinen Tradition und Innovation: Sie bewahren kulturelle Wurzeln wie den Dom, während sie sich wie Wolkenkratzer weiterentwickeln. Europas historische Vielfalt schuf ideale Bedingungen für städtischen Stolz und Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Standorten.
Über die Ermattung von einigen Höhenmetern und stundenlanger Höchstkonzentration.
Walther Ch. Zimmerli befürwortet höhere Abschlüsse und gesellschaftliche Reife. Mathias Binswanger warnt hingegen, dass längeres Schullernen die Berufslehre schwächt. Ein Streitgespräch über Maturaquoten und Kontingente für Bildungsausländer.
Das Gymnasium steht unter Denkmalschutz – zumindest jenes in der Zürcher Enge. Viel ist dort wie eh, doch auch Neues hat Einzug gehalten: Von der Freundlichkeit des Hausmeisters bis zur Exotik der Maturathemen überrascht bei einem Augenschein so einiges. Eine Rückkehr in die gymnasiale Gegenwart.
«Meine Damen und Herren, Politik bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch, ohne darum herumzureden, in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden» – ziemlich unklar. Also nochmals von vorn: Politik bedeutet, davon muss man ausgehen, dass mit vielen Worten wenig Aussagen gemacht werden. Bei Loriot führt das
Kernfusion, Schiefergasfracking oder erneuerbare Energien – Nobelpreisträger Steven Chu lernte als US-Energieminister: Politik dreht sich um Preise. Nun arbeitet er daran, erneuerbare Energien günstiger und speicherbar zu machen. Ein Gespräch über die Zukunft der Energieversorgung.
René Schweizer gilt als Basler Original, das die Schweizer Beamten in Bewegung hält.