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Kolumne

Ich bin überfordert – gut so

Zum Auftakt ein Geständnis: ich bin überfordert. Seit kurzem führe ich ein kleines Unternehmen, das wachsen will, wachsen muss. Berufliche und private Aufgaben vermehren sich wie Brote und Fische in der Bergpredigt. Das verursacht Stress. Und Stress gilt als Quelle vieler Übel. Andererseits plagt mich der Gedanke, dass künstliche Intelligenz

Zivilisation und Verachtung

Frankreich hat die Terrorattacken der kriminellen Vereinigung mit Staatsanspruch in Irak und Syrien (ISIS) in Paris als kriegerischen Akt bezeichnet – und befindet sich nun offiziell im Krieg mit dem selbsternannten Kalifat. Nach französischer Lesart der UN-Charta, die sich auf die neue amerikanische Interpretation nach 9/11 stützt, schliesst die

Intellektuelle Schwerathletik

Am Anfang stand eine kleine, aber nachwirkende Demütigung. Als wir vor einiger Zeit zu zweit für ein Interview mit Didier Sornette in dessen Büro antrabten, roch es streng, als hätte eben jemand Sport getrieben. Den Kraftgeräten, die im Büro herumstanden, schenkten wir zunächst keine Aufmerksamkeit. Sornette, adrett gekleidet in Hemd

Für eine egalitäre Gesellschaft

Was ist eine egalitäre Gesellschaft? Es ist eine Gesellschaft, die stolz darauf ist, ohne Vorrechte auszukommen. Aber es ist keine Gesellschaft, in der materielle Gleichheit angestrebt wird. Ein solcher Gedanke wirkt auf viele Zeitgenossen fast schon skandalös. Und in der Tat leisten sich Politiker und Publizisten auch hierzulande seit Jahren