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Essay

Das Kreuz mit der Prämie

Das Kreuz mit der Prämie

Die kürzlich veröffentlichte Studie «Swissness Worldwide 2013» des Instituts für Marketing der Universität St.Gallen kommt empirisch zum Schluss, dass es «keinen generellen finanziellen Mehrwert von Swissness» gibt. Es bestehe aber national und international durchaus eine differenzierte Zahlungsbereitschaft für Produkte und Dienstleistungen, die sich in der einen oder andern Form

Die Aktionärsdemokratie ist ein Mythos

Die Aktionärsdemokratie ist ein Mythos

Alle reden von der Aktionärsdemokratie, der Minder-Initiative sei Dank. In der realen Welt herrscht jedoch die Aktionärsoligarchie. Assetmanager, Pensionskassen- und Vermögensverwalter haben das Sagen. Die grosse Frage ist: Wie kommen die Eigentümer – die mündigen Aktionäre – zu ihrem Recht?

Die Geldschöpfer

Die Geldschöpfer

Geschäftsbanken vergeben Kredite, ohne dafür auf Ersparnisse zurückzugreifen. Und sie verdienen an Staatsanleihen, die sonst niemand freiwillig kaufen will. Wie ist das möglich? Wer profitiert? – Und wer bezahlt am Ende den Preis?

Träumereien rund ums Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) macht die Arbeit attraktiver, die Arbeitnehmer motivierter und die Menschen freier – im Idealfall. Im Realfall kommt alles ganz anders: Drei Szenarien für eine Schweiz zwischen traumhaftem Glück und schlimmstmöglichem Elend.

Zu «Finsterworld» von Frauke Finsterwalder und Christian Kracht

Zu «Finsterworld» von Frauke Finsterwalder und Christian Kracht

91 Minuten «Deutschland heute» – und eigentlich ist alles drin, was unter der Chiffre «Germany» jenseits zeitgeistiger «Alles wird gut»-Merkel-Rhetorik zu finden ist: Die romantisch-deutsche Natursehnsucht, personifiziert im namenlosen Einsiedler, der sich im Urwald Ostdeutschlands seinen lebensreformerischen Rückzugsraum erobert hat. Ein paar Bäume weiter, auf der frisch geteerten

Sterne im Sterbehemd

Weil das weisse Hemd das Dunkle der Existenz betont, trägt es kaum einer mehr. Das gilt besonders in Los Angeles: als zu ernst, zu erwachsen, zu wenig kindlich gilt es hier. Die grosse Ausnahme: Sean Penn, der letzte Kerl von Hollywood. Hommage an einen Helden im Hemd.

Links – zwo – drei – vier…

Links – zwo – drei – vier…

Fünf Parteien mit fünf nahezu identischen Programmen: Deutschland wählt – und hat doch keine Wahl. Wer in diesen Zeiten eine Alternative zu sozialdemokratischer Politik sucht, findet sie nicht. Das hat sich lange angekündigt. Und birgt gesellschaftlichen Sprengstoff. Über Deutschland hinaus.

Die Freiheit des Internets

Die Freiheit des Internets

Staaten sind plötzlich nicht mehr souverän. Und das private Leben ist politisch geworden. Das Netz hat die Welt verändert. Wir sind erst daran zu begreifen, was dies für unsere Lebenswelt bedeutet.

Der andere Süden

Ich bin in den Alpen geboren. Eine mit dem Alter wachsende Obsession prägt mein Leben: Ich brauche den Süden, und ich will mir diesen Süden heiter und leicht, trocken und durchsichtig denken. Es gibt aber auch den anderen Süden. Den schwülen, düsteren und tragischen.

Lehrer, Denker, Zeitgenosse

Lehrer, Denker, Zeitgenosse

Als Student hörte Peter von Matt seine Lehrer aus der Aktivdienstgeneration in Uniform dozieren. Heute blickt er zurück auf die eigentümliche Fortschrittsfreude der damaligen Zeit – und Karl Schmid in ihr.

Land ohne Grösse

Land ohne Grösse

Was ist ein Kleinstaat? Georg Kohler hält die Kategorie für veraltet – und das bereits zu Karl Schmids Zeiten. Zeitlos ist der Geist einer bürgernahen Willensnation. Sie bietet auch dem ‹Nicht-mehr-Kleinstaat› Orientierung.