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Dossier

Was Vermögen vermöchte

Hat die Allgemeinheit Anspruch auf den Reichtum der wenigen? Natürlich nicht. Haben die Reichen den Anspruch, ihr Geld in die Allgemeinheit zu investieren? Theoretisch ja, doch ist im Zeitalter des Etatismus zur Rarität verkommen, was einst gängige Praxis war.

Befreit die Kultur!

Wer den Status quo der staatlichen Kulturfinanzierung hinterfragt, gilt schnell als Kunstbanause. Ein einfacher Hebel könnte aber Kulturbudgets erhöhen und die öffentliche Hand entlasten: die Anerkennung von Gemeinnützigkeit im Subventions- und Steuersystem.

Die Anleihe mit sozialer Wirkung

Die Anleihe mit sozialer Wirkung

Die Sozialindustrie bemüht sich um Integration anerkannter Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, doch der Erfolg bleibt bescheiden. Ein Social Impact Bond könnte hier Abhilfe schaffen, indem er richtige Anreize setzt und sowohl dem Sozialstaat als auch Asylberechtigten nutzt.

Wettbewerb: Machen Sie mit!

Mitmachen und gewinnen! Sie haben nun den «Schweizer Monat» endlich auf Ihrem Tablet. Wir gratulieren Ihnen zu diesem Schritt. Durchstöbern Sie unseren Lesestoff, der unter die Oberfläche geht, nun kostenlos bis am 30. November. Das ist aber noch nicht alles. Für anspruchsvolle Leser haben wir auch einen aussergewöhnlichen Wettbewerbspreis: eine

NOMOS und Glashütte

Glashütte – eine kleine Stadt zwischen Wäldern und Hügeln, südlich von Berlin und nahe Dresden – liegt im Osterzgebirge. Die Uhren, die hier gebaut werden, sind weltberühmt, und auch die Uhrmacher zahlen international zu den besten ihrer Zunft. Was sie und Konstrukteure, Regleure, Werkzeugmacher hier beherrschen, können ihre Kollegen anderswo kaum – denn

Nicht eine Uhr, sondern 24 in einer: Zürich Weltzeit

Zürich Weltzeit Per Knopfdruck reist man um die Welt, erfährt, wie spät es ist: in Sydney oder in Denver, in Alaska oder in New York. Komplikation ganz unkompliziert, nützlich auch für den, der zu Hause bleibt, im Internet unterwegs ist, mit Freunden in Honolulu am Telefon. Man klickt sich weg

Abenteuer Georgien

Dieses Dossier ist die Dokumentation des bisher grössten Abenteuers der Redaktion. Serena Jung, Claudia Mäder und ich sind eingetaucht in eine unerhörte, alteuropäische, neuliberale und vielfältige Welt. Nach zehn Tagen mit nachhallenden Erlebnissen sind wir wieder aufgetaucht und haben das Gesehene, Gehörte und Geschmeckte verdichtet. Folgen Sie uns auf unserem

«Wir mussten improvisieren»

«Wir mussten improvisieren»

Er war einst Reiseführer und lehrte Philosophie. Im Gespräch führt der Präsident Georgiens durch die Geschichte des Melting Pots zwischen West und Ost. Und erklärt das eigentlich einfache Prinzip der guten Nachbarschaft – auch zum Problemnachbarn Russland.

Korruption kriegt die Quittung

23 Hühner für ein Staatsbankett? In Georgien können die Bürger kritisch prüfen, was sich ihre Politiker genehmigen. Kein anderes Land hat im letzten Jahrzehnt effektiver gegen Korruption und Misswirtschaft gekämpft – mit politischem Willen, neuen Technologien und den richtigen Anreizen.

Software statt Hardware

Was hat die Untersuchung von häuslicher Gewalt mit Studien zum kulturellen Umfeld von Unternehmen oder zum Aufbau einer meritokratisch orientierten öffentlichen Verwaltung zu tun? Der gemeinsame Nenner ist die sozialwissenschaftliche Thematik. Das ASCN (Academic Swiss Caucasus Net, siehe www.ascn.ch ), ein von der Gebert-Rüf Stiftung unterstütztes Forschungsförderungsprogramm für

Wühlen im Mülleimer der Geschichte

Wühlen im Mülleimer der Geschichte

In Georgien steht Stalin nicht als Schlächter auf dem historischen Schrottplatz, sondern als Rebell auf dem nationalen Podest. Bevor er entsorgt wird, wo er hinge-hört, tut aber Aufklärung not. Denn auch aus Mentalität und Gesellschaft sind nicht alle sowjetischen Relikte verschwunden.

Migroshvili

Auf der Fahrt zur Fabrik zeigt Mikheil Svimonishvili auf die Geräteparks, die die Regierung in verschiedenen Regionen aufgestellt hat, damit sich die Bauern Traktoren und anderes Gerät für die Feldarbeit ausleihen können. Für eigene Ausrüstung fehlt ihnen das Geld, mehr produzieren aber können sie nur mit Maschinenkraft, und mehr produzieren

Die Frauen und das Schach

Als ich mitten in Tbilisi das Gebäude der Georgischen Schachföderation betrete, fühle ich mich, als wäre ich in sowjetischen Zeiten gelandet: dunkle Räume, tonnenschwere Möbel, Stühle aus einer anderen Zeit. Natürlich kenne ich die Sowjetunion nur aus amerikanischen Filmen, aber wie ein Protagonist in einem Film komme ich mir auch

Der Reformer und die Bildung

Vato Lejava, CEO der Free University of Tbilisi, wartet am Eingang und führt mich durch die Räumlichkeiten seiner Hochschule am äusseren Rand der georgischen Haupt- stadt. Wo einst eine staatliche Lehranstalt untergebracht war, residiert seit 2007 eine private Universität, die bereits sämtliche nationalen Rankings anführt, von Recht über Computerwissenschaften bis

Auf Georgien!

«In Gedanken an die Menschen, die wir lieb­gewonnen und die uns geholfen haben!» «Auf eine gute Zusammenarbeit und das Gelingen unseres gemeinsamen Projektes!» Ich sitze mit meinen georgischen Kolleginnen und Kollegen an einem länglichen Holztisch in einem Gartenrestaurant oberhalb Tbilisis. Unter uns glitzern die Lichter des Altstadtquartiers, wir sehen