Gleichheit: Schicksalsfrei leben
Deutungsversuch unserer breiten egalitären Gegenwart. Ein Essay.
Deutungsversuch unserer breiten egalitären Gegenwart. Ein Essay.
Wie aus einer menschlichen Regung eine bürokratische Formel wurde.
Die Neoliberalen haben zu sehr auf den Staat gesetzt, den jungen Anarchokapitalisten fehlt dagegen das Verständnis für die Herrschaft des Rechts. Darum gilt es, die verschütteten Prinzipien des klassischen Liberalismus freizulegen. Ein Gespräch.
Mundartliteratur erscheint schwer zugänglich – die eigenwillige Schreibweise wirkt abschreckend. Doch wer sich darauf einlässt, etwa auf Gedichte von Kurt Marti, entdeckt: Die Lektüre funktioniert überraschend gut, selbst bei ganzen Büchern im Dialekt.
Was bleibt uns Schwätzern von heute an Realität in unseren abgehackten, ständig unterbrochenen Gesprächen?
Unfrei sind wir alle. Und zwar nicht wegen staatlichem Nudging.
Bürgerliche Mehrheiten – aber sozialdemokratische Agenda: Wie es dazu gekommen ist. Was das bedeutet. Und wie es wieder in die andere Richtung ginge. Eine Handvoll selbstkritische Überlegungen.
Wir sind junge Vertreter bürgerlicher Parteien. Wir lieben die sachliche Debatte. Und wir widersprechen einander in vielen Dingen. Doch haben wir genug von Grabenkämpfen. Deswegen konzentrieren wir uns in einem gemeinsam erarbeiteten Minimalkonsens auf das, was eint statt trennt.
Seit 1848 haben im Bundesparlament «bürgerliche Parteien» den Ton angegeben. Und sie tun es immer noch. In den letzten dreieinhalb Jahren schaffte es «Rot-Grün» jedoch erstaunlich oft, «bürgerliche Parteien» als Mehrheitsbeschaffer einzuspannen. Was kommt dabei heraus? Eine Auswahl.
Wohnen, gesunde Lebensmittel, Bankeinlagen, Taktfahrplan: Die Existenz in Mitteleuropa ist rundum versichert. Und der Hunger nach Garantien bleibt ungestillt. Doch sind die Menschen dadurch wirklich unabhängiger geworden?
Dass mit unserem Geldsystem etwas nicht stimmen kann, dürften mittlerweile alle begriffen haben – ausser vielleicht die Ökonomen. Vor einiger Zeit habe ich zusammen mit einem Schaffhauser Regierungsrat und einem deutschen Professor für Ökonomie, Mitglied der Mont Pèlerin Society, an einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Liberalismus teilgenommen. Irgendwann kamen wir
Bald werden sie das Inserat veröffentlichen. Zu verkaufen: Hotelinventar, komplette Zimmerausstattungen, Fernseher, Minibars, eine Edelstahlküche, Sessel, Liegestühle, Sonnenschirme. Hydromassagewanne, Waschmaschinen, eine Mangel, Staubsauger, Kronleuchter.