Vorreiter der Laizität
In Genf und Neuenburg sind Kirche und Staat verfassungsgemäss getrennt, die Genfer Bevölkerung hat die Bestimmungen erst kürzlich mit einem Gesetz präzisiert. Deutschschweizer Kantone haben Nachholbedarf.
In Genf und Neuenburg sind Kirche und Staat verfassungsgemäss getrennt, die Genfer Bevölkerung hat die Bestimmungen erst kürzlich mit einem Gesetz präzisiert. Deutschschweizer Kantone haben Nachholbedarf.
Höchste Zeit für eine Privatisierung der Spiritualität.
Den grossen Kirchen in der Schweiz geht es gut – gut so! Die öffentlich-rechtliche Anerkennung sollte aber grundsätzlich allen Religionsgemeinschaften offenstehen.
Christen können freier auftreten, wenn sie sich weniger an den Staat binden. Eine evangelikale Sicht.
Wer Muslime ähnlich den Katholiken und Reformierten staatlich anerkennen will, muss sich fragen, wen er denn nun anerkennen will – die Islamverbände vertreten nämlich nur sich selbst.
Immer mehr Menschen suchen ihre Religiosität abseits von Institutionen. Das führt zu einer Umnutzung kirchlicher Räume – und füllt diese.
Die humorlosen Debatten über Geschlechterfragen gehen mittlerweile allen auf die Nerven – und zementieren die Idee von der Frau als Sonderling. Hören wir endlich auf, um das Frausein ein solches öffentliches Drama zu machen.
Trotz guter Konjunktur haben sich die meisten westlichen Länder in den letzten Jahren weiter verschuldet. Das ist gefährlich, denn mit den Schulden wird blosser Konsum finanziert – und nicht langfristige Infrastrukturprojekte.
Welche Nationen sind die grössten Schuldner? Was geschah mit Infrastrukturinvestitionen seit der Finanzkrise und wie wirkte sich das auf die Infrastrukturqualität aus? Warum kostet ein Meter Schweizer Autobahn 78 000 Franken? Acht Grafiken mit Antworten.
Die Erhöhung der öffentlichen Investitionsquote wird gern als Allheilmittel zur Stärkung der Wirtschaft empfohlen. Allerdings: Das empirische Fundament dieser Empfehlung ist brüchig, die Methoden zur Ermittlung des Bedarfs oft untauglich. Das führt zu teuren Fehlallokationen.
Vom Kohlenpott zur Logistikdrehscheibe: ein Besuch im Ruhrgebiet. Im Rheinhafen von Duisburg sorgt ausgerechnet Chinas Projekt «One Belt, One Road» für neue Infrastrukturimpulse.
Voraussetzungen für den Erfolg von Infrastrukturprivatisierungen.
Die heutige Energiepolitik verfolgt Ziele wie CO2-Reduktion und Versorgungssicherheit mit sehr ineffizienten Mitteln. Wie der Strommarkt wirklich organisiert werden müsste, damit Private ausreichendes Interesse an langfristigen Investitionen in die Energieinfrastruktur aufbringen.
Warum die Infrastruktur der Zukunft «Made in Switzerland» sein könnte.