Die Verwaltung sitzt am längeren Hebel
Durch die steigende Komplexität und Zahl der Geschäfte gewinnt die Verwaltung an Macht – nicht nur gegenüber dem Bundesrat, sondern auch gegenüber dem Parlament.
Durch die steigende Komplexität und Zahl der Geschäfte gewinnt die Verwaltung an Macht – nicht nur gegenüber dem Bundesrat, sondern auch gegenüber dem Parlament.
Die Coronakrise hat das Wachstum des Staats beschleunigt. Die Verwaltung wird nicht nur grösser, sondern zahlt auch Spitzenlöhne.
Neue Methoden der Verwaltungsführung und die Auslagerung von Tätigkeiten an staatseigene Firmen versprechen den Staat effizienter zu machen. Heraus kommt das Gegenteil: Die Transparenz nimmt ab, die Kosten steigen.
Für den aufgeblähten Staat wird gerne die Verwaltung verantwortlich gemacht. Dabei kann der Gesetzgeber gegensteuern, wenn er Anspruch und Interventionslust zu zügeln vermag.
Das Parlament produziert Gesetze am laufenden Band, deren Qualität nimmt jedoch stetig ab. Das führt zu mehr Bürokratie und Rechtsunsicherheit.
Die Parlamentarier haben zwar ein griffiges Instrumentarium für die Oberaufsicht über Bundesrat und Verwaltung. Oft fehlen ihnen aber die Ressourcen, um dieses tatsächlich zu nutzen.
In der Stadt Bern dominiert Links-Grün das Parlament und die Agenda. Wer eine schlanke und effiziente Verwaltung anstrebt, steht oft auf verlorenem Posten.
Der Staat wird zunehmend in funktionierenden Märkten aktiv. Das führt zu Verzerrungen zulasten der Privatwirtschaft.
Viele Politiker verstehen die Digitalisierung der Verwaltung als ein einmaliges Projekt. Doch sie ist ein nie endender Innovationsprozess.
Verehrte Leserinnen und Leser Die Zinsen sind tief bis negativ, die Inflation zieht an. Die Preise für Aktien und Immobilien sind stark gestiegen, so dass die Furcht vor einem Absturz gross ist. Wo lohnt es sich überhaupt noch zu investieren? Das fragen sich nicht nur Privatanleger, sondern auch institutionelle
Die tiefen Zinsen machen es zunehmend schwierig, an den Finanzmärkten Geld zu verdienen. Vorsorgeinstitutionen können aber ihren langfristigen Anlagehorizont nutzen, um höhere Renditen zu erzielen.
Der Überwachungskapitalismus hat die digitale Sphäre von den Idealen einer dezentralen, anonymen Beteiligung abgebracht. Glücklicherweise verfügt die Menschheit heute über die Mittel, das zu korrigieren.
Die erste und zweite Säule müssten dringend auf eine tragfähige Basis gestellt werden, sagt FDP-Ständerat Damian Müller. Reformen ja, aber nicht auf Kosten der Frauen, entgegnet seine SP-Kollegin Marina Carobbio.
Ist Verschlüsselung ein Menschenrecht oder eine Waffe von Kriminellen? Technische Lösungen sind ambivalent und können guten wie auch schlechten Zwecken dienen. Deshalb ist ihre Regulierung hochpolitisch – und für alle relevant.
Pensionskassen könnten mehr Geld verdienen, wenn sie mehr in Aktien anlegten. Doch das ist gefährlich: Denn aufgrund der Rentengarantien und der Schwierigkeit von Sanierungen ist die Risikofähigkeit der Kassen limitiert.
In der Theorie könnten Informatiksysteme viel sicherer sein, sagt Kryptologe Ueli Maurer. In der Praxis jedoch sind viele Sicherheitsmängel mit gewachsenen Strukturen und einem staatlichen Interesse an Einsicht zu erklären.