Souveränismus & Mondialismus
Über das schwierige Verhältnis zwischen Bürger, Staat und übergeordneten Institutionen
«Die begriffliche Unterscheidung zwischen wirtschaftlicher Globalisierung und politischem ‹Mondialismus› ist genauso wichtig wie jene zwischen rückwärtsgewandtem Nationalismus und einem kritischen ‹Souveränismus›, der darauf vertraut, dass inner- und überstaatliche ‹Rule of Law› am besten dort gedeiht, wo Regeln in demokratischer Weise festgelegt werden.» — Konrad Hummler
Über das schwierige Verhältnis zwischen Bürger, Staat und übergeordneten Institutionen
Über den uralten und doch sehr aktuellen Widerstreit von mondialistischen und souveränistischen Gesellschaftsmodellen.
Europäische Populisten erstarken nicht durch Dummheit oder Naivität, sondern weil Staaten tatsächlich Souveränität und wirtschaftliche Kontrolle verloren haben. Ein führender deutscher Politikwissenschaftler analysiert diese Entwicklung.
Das institutionelle Rahmenabkommen Schweiz/EU: einer direkten Demokratie unwürdig. Ein Debattenbeitrag.
Das institutionelle Rahmenabkommen Schweiz/EU: keine «Vasallisierung», sondern alles im bewährten Rahmen. Eine Replik.
Der Brexit teilt Rhetoriker mit der SVP: «Masseneinwanderung» und Souveränität. Doch Politikverdrossenheit und der Aufstieg populistischer Parteien sind auch Folge von Versäumnissen der etablierten Mainstream-Politiker in Grossbritannien und Europa.
Politische Mehrebenensysteme sind in einer globalisierten Welt unabdingbar. Es ist deshalb wichtig, sie so auszugestalten, dass die Gewaltenteilung funktioniert, die knappen Legitimitäts- und Solidaritätsressourcen geschont werden und das Subsidiaritätsprinzip geachtet wird.
Die Welthandelsorganisation (WTO) ist von enormer Bedeutung für die weltweite Wirtschaftsfreiheit. Aktuell steckt sie in ihrer wohl tiefsten Krise. Ein falsch verstandener «Souveränismus» – auch im liberalen Lager – ist daran nicht unschuldig.
Die Nation sei ein Auslaufmodell, heisst es gern. Das ist falsch. Sie ist stabil und bleibt die beste Form, um den politischen Herausforderungen von heute zu begegnen – auch dem Nationalismus.