Dossier: «Sind Sie nachhaltig?»
«Langfristiges Denken und nachhaltiges Wirtschaften sind zentrale liberale Anliegen. Sie sichern auch künftigen Generationen Spielraum für selbstverantwortliches Handeln.» — Hanswalter Schmid
Nur öko ist nicht nachhaltig
Wilhelm Tell kannte nachhaltiges Handeln. Heute ist das Wort alltäglich, doch seine volle Bedeutung bleibt oft unbekannt: Nachhaltigkeit ist ein komplexer ökonomisch-sozio-ökologischer Dreiklang. Die Ökonomie muss den Grundton setzen, denn Nachhaltigkeit ist wirtschaftlich oder sie ist nicht.
Du musst dein Leben ständig ändern!
Wenn die Moderne auch eine Ansammlung von Erfolgsgeschichten darstellt, dann deshalb, weil sie das unternehmerische Moment entdeckt hat. Nachhaltig agiert nicht, wer nach Erhaltung des Bestehenden strebt. Nachhaltig sind jene, die es auf Investition und Innovation abgesehen haben.
Die Nachhaltigkeitsprämie
«Nachhaltigkeit» ist ein Begriff, der nun bereits seit Jahren Hochkonjunktur hat: Kein politischer Vorstoss – von der Verkehrs- über die Bevölkerungspolitik bis hin zu Rettungsaktionen für Finanzplätze –, der sich nicht mit diesem Label schmücken würde. Im Sport gibt es die «12 Prinzipien für Nachhaltigkeit», in der Vermögensanlage soll nachhaltiges Investieren Balsam
Der lange Weg nach Rio
Seit Rio 1992 ist «Sustainable Development» ein universales ökonomisches Postulat: Natürliche Lebensgrundlagen dürfen nur soweit beansprucht werden, dass künftige Generationen sie gleichermassen nutzen können. Ein persönlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte.
«Man kann ja lernen…»
Er will die Mehrwertsteuer durch eine Energiesteuer ersetzen und glaubt, Nachhaltigkeit sei ein Luxusphänomen. Martin Bäumle über kurzfristiges Denken und Ökofortschritte, die gar keine sind.
Nachhaltigkeit lässt sich messen
Wer Geld anlegt, hat eine Verantwortung dafür, wohin es fliesst. Klare Kriterien helfen einer wachsenden Gruppe von Anlegern zu erkennen, in welchen Unternehmen Nachhaltigkeit nicht nur Marketingargument ist, sondern auch wirklich praktiziert wird.