Die Ernährung von morgen
Ernährung, Klima, Gesundheit: Warum Umweltschutz und Unternehmertum Verbündete sind.
«Die Ernährungsproblematik stellt uns vor die vielleicht komplexeste Herausforderung unserer Zeit. Wie der Wohlstandsmensch sich ernährt, steuert die Landwirtschaft, hat Konsequenzen für das Klima, ist Mitursache für Krankheit und Armut. Wie können wir heute und in Zukunft für immer mehr Menschen gesunde Lebensmittel wirklich nachhaltig herstellen?» Viktoria Schmidheiny Präsidentin Avina Stiftung
Ernährung, Klima, Gesundheit: Warum Umweltschutz und Unternehmertum Verbündete sind.
Mit ihrem Blog Zumfressngern.ch, der sich dem nachhaltigen Fleischkonsum widmet, avancierte Nicole Hasler zu einem Aushängeschild der Nose-to-Tail-Bewegung.
Umweltschutz und Marktwirtschaft sind zwei Seiten derselben Medaille – aber nur, wo tatsächlich Kostenwahrheit herrscht. Das wusste ein liberaler Ingenieur aus der Schweiz schon vor sechzig Jahren, nun fällt seine wissenschaftliche Arbeit endlich auf fruchtbaren Boden.
Es braucht keine Revolution, um Ressourcen zu schützen und die Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelindustrie effizienter zu organisieren. Längst sind unternehmerisch engagierte Weltverbesserer daran, die Probleme von morgen zu lösen. Einige Beispiele.
Die Schweiz wird zu einer Drehscheibe für Agrartechnologie: Umweltverschmutzung durch Pestizide und Verschwendung von Wasser, Energie und Kraftstoff werden in Zukunft keine Probleme mehr sein.
Mehr Effizienz und technischer Fortschritt reichen nicht. Es braucht auch eine Selbstbeschränkung der Konsumenten. Eine Gegenrede.
Weltweit wird rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weggeworfen. Was die Ernährungswirtschaft dagegen tut – und warum sich das auch finanziell lohnt.
Big Data, Blockchain und die Biolandwirtschaft: Wie die digitale Revolution den Lebensmittelhandel umkrempelt.
Serdar Hess von Mylk. Ein Unternehmer, der den Erfolg sucht.