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Debatte

Wozu Rettungspakete?

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch, heisst es bei Hölderlin. Nur sind die gutgemeinten Rettungsmassnahmen oft schlimmer als die Gefahr selbst. In der aktuellen Finanzkrise tut vor allem eines not: Gelassenheit. Und Geduld.

Führen statt winken

Tritt Bundesrat Samuel Schmid zurück oder nicht? Schafft es Ueli Maurer in den Bundesrat oder nicht? Im parteipolitischen Theater ging vergessen: die Affäre Nef zeigt die Führungsschwäche des Bundesrats.

Irrationale Demokratie

Gerade in ökonomisch harten Zeiten zeigt sich: Demokratien begünstigen eigennützige Entscheidungen von Interessengruppen – weil ja die anderen die Kosten tragen. Das Problem ist, dass wir nur allzuoft selbst die anderen sind.

Von der Unentschlossenheit

Nichts ist so schlimm, dass man es unbedingt ändern müsste. So denkt der Unentschlossene. Ihn lähmt die Furcht vor dem Risiko und die Hoffnung, alles renke sich von selbst wieder ein.

Die grosse Illusion und der spekulative Geist

Die Spekulanten gelten als gierig, überheblich, verantwortungslos. Dabei blendet die Spekulationskritik jedoch aus: die Finanzkrise beruht auf der Illusion der risikolosen Spekulation. Mehr spekulativer Geist hätte allen Beteiligten gutgetan.

Wenn das Geld nichts mehr kostet…

Die Zentralbanken haben mit ihrer Politik der tiefen Zinsen die Volkswirtschaften auf der ganzen Welt in die Überschuldung geführt. Nun wollen sie den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und noch mehr billiges Geld in den Markt pumpen. Stop! Es gäbe einen erfolgversprechenden Weg aus der Krise.

Die EU-Zyniker

Wohin geht Europa? Das fragen sich immer mehr EU-Bürger. Und werden zu konsequent inkonsequenten Nein-Sagern.

Wir sind pleite

US-Finanzkrise: die Manager haben uns an den Abgrund geführt. Aber meint wirklich irgendwer, die Regierung sei fähig, die angeschlagenen Konzerne besser zu führen als die Manager?