Wie ich ein Libertärer wurde
Als ich feststellen musste, dass das Geld, das in Opern, Konzerte und andere Formen der «Hochkultur» gesteckt wird, fast ausschliesslich aus bürgerlichen, wirtschaftsnahen Kreisen stammt, geriet mein Weltbild ins Wanken.
Als ich feststellen musste, dass das Geld, das in Opern, Konzerte und andere Formen der «Hochkultur» gesteckt wird, fast ausschliesslich aus bürgerlichen, wirtschaftsnahen Kreisen stammt, geriet mein Weltbild ins Wanken.
Die SP ist die effizienteste Spielerin in der Schweizer Parteienlandschaft. Sie ist erfolgreich, weil sie in vielen Fällen ein Doppelspiel betreibt. Ein Blick auf die Mechanismen hinter dieser Täuschung.
In seinem im «Schweizer Monat» vom 14. Dezember 2014 veröffentlichten Beitrag schreibt Martin Grichting: «Die Kirche ist weder rechts noch links, und sie zählt auch nicht zur Mitte.» Dem ist ohne Wenn und Aber beizupflichten. Anders als beispielsweise Gewerkschaften oder Wirtschaftsverbände handelt es sich bei der Kirche nicht einfach um
Als unabhängiges Land hat die Schweiz die Wahl: über wie viel Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung wollen wir in welchen Bereichen verfügen? Der Schweizer Chefdiplomat Yves Rossier über mögliche Ansätze für einen neuen innenpolitischen Konsens.
Von der Religion über den Staat bis zur Kunst: Mit allen Mitteln soll der Mensch gezähmt werden. Was, wenn es der Markt wäre, der dazu am besten geeignet ist? Wo gefeilscht wird, wird nicht getötet – und wo sich nichts erzwingen lässt, ist für alle alles möglich.
Konfuzius wird der Gedankengang zugeschrieben, dass, wenn die Worte nicht stimmen, auch die Begriffe nicht stimmen und schliesslich die Gesellschaft in Unordnung und der Staat in Gefahr gerät. Mit Worten wird Politik gemacht. Manche Worte schmeicheln sich ein und lassen die Absicht, die dahintersteckt, nur schwer erkennen. Ein Beispiel für
Im Jahr 2015 herrscht in der Schweiz ein frivoles «Liberallala» – liberal sein wollen sie alle. Welchem Liberalismus-Ideal folgt die kürzlich gegründete Operation Libero?
Ein sinnvoller und für viele Wohltäter besonders befriedigender Verwendungszweck für privates Vermögen ist das Spenden. Eine Form, dies zu tun, ist die Einrichtung einer Stiftung. Gemeinnützige Stiftungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen. Sie sind Ausdruck bürgerlichen Engagements. Je mehr Stiftungsaktivitäten es gibt, umso weniger braucht es die staatliche Bereitstellung
Ein wirklich freiheitlicher Geist müsste eigentlich das Bleiberecht für alle mittragen.
Es gibt gute Gründe für eine griffige Raumplanung. Die Schweiz ist ein kleines, dichtbesiedeltes Land mit einer schwierigen Topographie. Im Mittelland drängen sich zwei Drittel der Einwohner auf einem Drittel der Landesfläche. Dort ist die Bevölkerungsdichte so hoch wie in den Niederlanden, dem dichtesten Flächenstaat Europas. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung
Acht Menschen zwischen 25 und 40 machen sich Gedanken zur Schweiz der Zukunft. Werden die Jungen bald von einem konservativen Rentnerheer beherrscht? Werden wir alle reicher? Werden wir besser? Oder gehen wir unter wie einst die Maya?
Die Saure-Gurken-Zeit bringt es deutlicher denn je ans Licht: Politik und Medien inszenieren eine gegenseitige Bespiegelung und fabrizieren Trugbilder, um über das Fehlen schmerzhafter Politik – die sich um reale Probleme kümmern würde – hinwegzutäuschen. Ob nun ein umtriebiger Politiker seinen Beamtenposten wegen seines dürftigen Leistungsausweises verliert und sich
Auf den Arbeitsmärkten Südeuropas sind die Folgen der Staatsschuldenkrise längst nicht verdaut, Arbeitslosigkeit bleibt das übermächtige Malaise am Mittelmeer. Besonders spüren es junge Generationen. Man braucht gar nicht erst nach Spanien zu blicken, auch in Italien ist fast die Hälfte der nicht in Ausbildung befindlichen Jugendlichen bis 24 Jahre unfreiwillig