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Tipps für mehr Natur im Alltag: Mit der Natur auf den Hund kommen

Wenn Sie noch keinen Hund haben, beschaffen Sie sich einen! Ihr Verhältnis zur Natur wird sich auf wundersame Weise ändern.

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Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos: So lautet eine abgewandelte Lebensweisheit des Komikers Loriot (Vicco von Bülow). Ich kann das nur bestätigen. Wer einen Hund hat, verbringt automatisch mehr Zeit in der Natur (ein Herz für die Bedürfnisse des Hundes vorausgesetzt). Hundespaziergänge sind eine gute Sache, und zwar bei Wind und Wetter, auf einer trockenen, verschneiten oder matschigen Wiese, im Wald oder auf dem Feld. Mit dem Hund hinauszugehen ist gut für die körperliche und psychische Gesundheit, anders als der Computer oder das elende Smartphone, das man am besten gar nicht mitnimmt.

Die Treue eines Hundes ist ohne Vergleich unter den mir bekannten Lebewesen. Und im Fall des Labradors, wie unsere Familie einen hat, ist das Bedürfnis des Tieres nach Nähe und Streicheleinheiten hinreissend. Wer da nicht weich wird und mitkuschelt, wurde vermutlich während der letzten Invasion kaltblütiger Ausserirdischer über Nacht ausgetauscht.

Die Verbindung, die ein Hund zur Natur schafft, betrifft nicht nur Wald und Wiesen, sondern das Leben generell. Wenn Hunde kläffen oder darum kämpfen, wer der Alpha ist, lernt man etwas über ihr Wesen. Und damit lernt man auch etwas über die Natur des Menschen. Oft schon kam mir beim Beobachten des Dominanzgerangels von Hunden der Gedanke, dass es unter Menschen ähnlich läuft, nur eben indirekt, nach den Spielregeln der «Zivilisation». Ein Leben ohne Hund ist also nicht nur sinnlos – es verhindert wertvolle Einsichten in die Naturkräfte, die unser Zusammenleben prägen.

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