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Aktuelles

DDR – eine Spurensuche

Versuche einer vorläufigen Bilanz Die DDR gibt es seit 1990 nicht mehr, die Berliner Mauer ist unverzüglich ab-gebrochen worden. Aber die Ostalgie ist selbst bei Leuten, die mit der SED nichts am Hut hatten, keineswegs verschwunden.

Der Staat und die Kinder

Verzicht auf Nachwuchs wird belohnt Der demographische Wandel ist für die Wohlfahrtsstaaten Europas eine Herausforderung von epochaler Dimension. Implizit betreiben sie alle eine aktive Bevölkerungspolitik – mit Abreizen statt mit Anreizen.

Wege aus der Mehrheitsfalle

Lehren aus der Abstimmung vom 16. Mai Es braucht in der Schweiz ein Umdenken gegenüber dem sozialen Stellenwert des Gewinns, eine schrittweise Abkehr vom Neid-Paradigma, das unter dem Motto «Soziale Gerechtigkeit» auch die bürgerliche Politik dominiert.

Hochschulstandort Schweiz

Profilierung als Chance und Herausforderung. Die Schweiz hat gute Chancen, ihre Hochschulen auch international in den vordersten Rängen zu positionieren. Allerdings sind hierzu eine neue strategische Ausrichtung und entsprechende Anpassungen notwendig.

Private Alternativen zur Staatsuniversität

Die Universität als Ordnungspolitisches Problem In Deutschland ist das Hochschulwesen fast zu 100 Prozent ein Staatsmonopol. Die wissenschaftliche Vormachtstellung der USA beruht hingegen auf den wenigen weltweit renommierten Privatuniversitäten.

33 Jahre Anti-Institution

Eine Privatschule für Kunst in Zürich Die Zürcher F+F Schule für Kunst und Mediendesign wird nicht vom Staat getragen. Die stete Knappheit der Ressourcen zeitigt durchaus auch positive Folgen – und man ist stets frei geblieben, neue Wege zu gehen.

Stellen wir die falschen Fragen?

Eine bildungspolitische Standortbestimmung Die «Baustelle Bildung» ist auch in der Schweiz von hektischer Betriebsamkeit geprägt. Was aber fehlt, ist ein klares Leitbild – eine Vision, die der Vielzahl von Anstrengungen Richtung und Sinn geben könnte.

Machen es die anderen besser?

Das Schweizer Hochschulsystem im internationalen Vergleich Ein Blick auf die Verhältnisse im Ausland erhellt Eigenheiten und Probleme zuhause: die enorme Viel- falt der Strukturen etwa, die Schwierigkeiten strategischer Steuerung oder einen Nachholbedarf im Bereich der Evaluation.

Kants «Kritik der reinen Vernunft»

Die Möglichkeit der Metaphysik im 21. Jahrhundert Der dritte Beitrag der Reihe zur aktuellen Bedeutung Kants beschäftigt sich mit seiner Erkenntnistheorie und rollt die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der «Kritik der reinen Vernunft» bis in die Gegenwart auf.

Ein jüdischer «Candide» im Reich des Bösen

Kertész, als ungarischer Jude im Holocaust, erfährt das Böse unmittelbar. Sein Schreiben in «Roman eines Schicksallosen» rekonstruiert dieses Böse durch Banalität, um seine Existenz durch Nicht-Existenz sichtbar zu machen – ein Versuch, Authentizität und Identität zurückzugewinnen.

Sie rauchte Zigarren

George Sand zum 200. Geburtstag George Sand, alias Amandine-Aurore-Lucile Baronne Dudevant, lebte freisinnig, liebte leidenschaftlich, schrieb subversiv und erfand den Frauenroman neu. «Niemals käme ein Mann zu solcher Einsicht und wagte sie zu äussern», befand ein zeitgenössischer Kritiker.

Am Pfahl gebunden

Eduard Mörike, entstaubt Runde Geburtstage versprechen Dichtern und Denkern oft neue Aufmerksamkeit. So auch der 200. Geburtstag Eduard Mörikes. Der Rezensent des folgenden Beitrags bespricht eine Auswahl der Neuerscheinungen. Massstäbe zu setzen weiss nur eine.