Wir sind nicht das Volk!
Nach der Ablehnung der erleichterten Einbürgerung im September stellt sich die Frage, wie die Landesregierung das Abstimmungsergebnis kommentieren soll. Der Autor analysiert das Problem und mögliche Lösungen.
Nach der Ablehnung der erleichterten Einbürgerung im September stellt sich die Frage, wie die Landesregierung das Abstimmungsergebnis kommentieren soll. Der Autor analysiert das Problem und mögliche Lösungen.
In der Schweiz ist eine Volksabstimmung eine verbindliche Volksbefragung, keine Ausnahmesituation, die die Regierung gewinnt oder verliert. Die Kollegialregierung muss sachlich informieren, darf aber nicht kampagnenhaft für die Regierungsmehrheit werben.
Globalisierung wird sehr häufig mit einer schädlichen «Entfesselung der Marktkräfte» gleichgesetzt. Bei einer längerfristigen und grundsätzlichen Betrachtungsweise ist es aber gerade diese Entfesselung, die weltweit die Armen reicher macht. Die Frage, ob eine globalisierte Wirtschaft nicht letztlich auf einen Weltstaat angewiesen wäre, wird immer wieder aufgeworfen. Der autarke «geschlossene Handelsstaat»
Der junge Autor, der sich an dieser Stelle zu Wort meldet, gehört zu jenen Zeitgenossen, die aktiv gegen die Litanei der Globalisierungsgegner ankämpfen. Er tut es mit Leidenschaft, aber auch mit Zahlen, Fakten und guten Argumenten.
Jeder Handel beruht auf der Erwartung der Beteiligten, sich durch das Tauschgeschäft besserzustellen. Die Globalisierungsgegner behaupten, im globalen Austausch dominierten negative Nebeneffekte. Ihre Argumente beruhen auf einem fragwürdigen theoretischen Ansatz.
Auch im sicherheitspolitischen Bereich haben sich die Parameter seit dem Ende des Kalten Krieges grundlegend verändert. In weiten Teilen gleich geblieben ist aber jener institutionelle Rahmen, der Sicherheit gewährleisten soll. Das Problem ist dringlich, harrt indessen einer Lösung.
Der Altermondialismus ist eine politische Strömung, die in Frankreich durch Attac und José Bové geprägt wird. Sie wurzelt im Marxismus und der revolutionären Gewerkschaftsbewegung, deren Protagonisten aus den USA stammen.
Die Begriffe «Globalisierung» und «Wissensgesellschaft» sind mehrdeutige Wieselworte, die den wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Diskurs beherrschen. Der Autor will durch Widerlegung von Vorurteilen zur Begriffsklärung und Versachlichung der Debatte beitragen.
Im Versuch einer Unterscheidung der Begriffe Ehre und Würde bietet sich ein Blick auf Hegels Abgrenzung an. Die Ehre kann abgeschnitten werden, die Würde jedoch kann niemals etwas «Verletzliches» sein.
Kants Gedanken prägen bis heute Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Eine abschliessende Analyse untersucht seine politische Aktualität und praktische Umsetzbarkeit. Die europäische Einigung dient als Modell für eine globale Staatenföderation.
Pfarrer Albert Bitzius, bekannt als Jeremias Gotthelf, kämpfte gegen die Säkularisierung. Seine Literatur sollte seine Predigten verkünden, doch Leser nahmen seinen Realismus wörtlich statt als Gleichnis.
Im Gedicht verschränken sich zwei Sphären zu einer neuen Einheit aus Klängen und Bildern. Die Autorin macht diese sinnliche Verschränkung nachvollziehbar und zeigt, wie Mörike mit «Gesang Weylas» an den Ursprung der Kunst selbst rührt.
Die Basler Fondation Beyeler zwingt Architektur und Skulptur in einen Dialog, in dem Wechselwirkungen und Ähnlichkeiten zwischen beiden Gattungen augenfällig werden sollen. Die so konstruierten Zusammenhänge beginnen im späten 18. Jahrhundert und führen bis in die Gegenwart.