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Aktuelles

Heinz Suter-Rehmann:

Freiheitliche Politik für den Mittelstand. Handwerkzeug praktischer Politik Aargauische Stiftung für Freiheit und Verantwortung: Aarau 2006

Was heisst denn hier Freiheit?

Peter Ruch zufolge hätte der Sozialismus den grössten Nutzen darin, uns von der Pflicht zu befreien, für andere zu leben. Wilde argumentiert, dass die meisten Menschen ihr Leben durch übertriebenen Altruismus verderben und dazu gezwungen werden.

Vorschau

Vorschau

Die nächste Ausgabe Das Dossier der Ausgabe September 2007 gilt dem Thema «Staaten in der Schuldenfalle». Gäste in der Galerie sind die Zürcher Künstler Christian Rohner und Claude Hidber. Aus der Agenda 2007/08 «Wasser» «Jugend und Gesellschaft» «Liberalismus in der Krise?» «Kunst der Kritik» «Universität auf dem Prüfstand» «La

«Tiefbeglückt / frühgestückt»

Der Münchner Kreisselmeier-Verlag muss vor bald fünfzig Jahren ein seltsamer Gemischtwarenladen gewesen sein. 1961 erschien dort beispielsweise «Ihre Hoheit Lieschen Müller. Hof- und Hinterhofgespräche um Film und Fernsehen », 1963 dagegen der letzte, im Exil entstandene Roman von Ernst Weiss. Und zwischen Filmanekdötchen und literarischer Hochkultur hat 1963 auch Walter

Ringen des schreibenden Ichs

Der Schreibende kämpft immer mit einem Gegenüber, das imaginär ist und dennoch reale Kraft auszuüben vermag. Oder bildet sich der Schreibende dies nur als innere Stimme ein? Kämpft er mit sich, wenn er gegen jenen «Kollegen» anredet, von dem Maurice Blanchot (1907–2003), Schriftsteller und Th eoretiker des Paradoxen, erzählt?

Die Stimme der Frau

Yvonne Domhardt, Esther Orlow & Eva Pruschy (Hrsg.): «Kol Ischa. Jüdische Frauen lesen die Tora». Zürich: Chronos, 2007.

An der letzten Grenze

Kann ehrlichen Herzens ein Buch gelobt werden, das etwas behandelt, vor dem man sich fürchtet? Etwas, das uns mit unserer tiefsten Ohnmacht konfrontiert? Etwas, das «unser Vorstellungsvermögen … übersteigt», «vor dem alles menschliche Denken an sein Ende kommt»? Das eine Bereitschaft verlangt, um die wir uns, in der westlichen Zivilisation jedenfalls,

Geburt als Verhör

Am Anfang steht ein starkes Bild: die Autorin Linda Stibler sieht vor ihrem inneren Auge «das schweissgebadete Gesicht einer jungen Frau in den tiefen Kissenbergen einer hölzernen Bettstatt». Diese junge Frau, Anna Weibel von Nusshof im Baselbiet, ist unverheiratet schwanger geworden und wird während der Geburt ihres Kindes im April

Genauerer Leser, reichere Lektüre

Peter von Matt ist ein genauer und leidenschaftlicher Leser («Ich bin ein Literaturwissenschafter, der vom einzelnen Satz oft mehr fasziniert ist als vom ganzen Werk»), und er will seine Leser zu ebensolchen machen (oder er erwartet, dass sie solche sind). «Das Wilde und die Ordnung» – der Titel der Aufsatzsammlung ist

Biblische Gesichte

Menschen, die Visionen haben, gehören in eine Anstalt für betreutes Wohnen oder in ein Kloster. Möglicherweise haben manche Schweizer Bergtäler einen ähnlichen Charakter und fördern das Entstehen dessen, was man einst Gesichte nannte. Schon Reisende früherer Jahrhunderte auf ihrem Weg nach Italien – wie etwa der Maler und Baumeister Schinkel – wunderten

Textfrüchte der Malerei

«Die Musen sprechen nicht miteinander, aber manchmal beginnen sie zu tanzen.» Das Degas-Zitat lässt anklingen, worauf das Buch aus ist: das Wort soll von der Malerei ergriffen werden, und zwar im doppelten Sinn. Ein Schriftsteller lässt sich vom Bild, das er betrachtet, so ergreifen, dass er am Ende selbst,

Erfolg durch Schokolade, Waff en, Hustensaft…

Jeder Erfolgsgeschichte wohnt ein Moment des Scheiterns inne. Diesen Eindruck gewinnt man zumindest bei der Lektüre von Alex Capus’ ebenso lehrreichem wie unterhaltsamen Buch «Patriarchen». Es versammelt zehn Portraits legendärer Firmengründer, vor allem des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, vom Schokoladefabrikanten Rudolf Lindt über den Brühwürfel-Erfi nder Julius Maggi