zum Inhalt

Aktuelles

Medienfreiheit nach Schweizer Art

Der Streit um Radio- und Fernsehkonzessionen ist entbrannt. In Bern wird entschieden, was wert ist, von den Konsumenten gehört und gesehen zu werden – und was nicht. Die Vergabe der Konzessionen trägt durchaus kabarettistische Züge.

(0) Auftakt

Unter welchen Umständen könnte es uns allen besser gehen, durch welche politischen und wirtschaftlichen Systeme könnte Wohlergehen und Wohlstand aller gehoben werden? Das ist der Kern, um den sich die meisten politischen Diskussionen drehen. Die Frage ist knapp formuliert, doch das heisst nicht, dass die Antwort ebenfalls knapp sein könnte.

(3) Warum Globalisierung Vielfalt schafft

Differenzierung und Vielfalt – und nicht Vereinheit-lichung und Verflachung sind Ausdruck der weltumspannenden Märkte. Die Strategie eines inter-nationalen Nahrungsmittelunternehmens zeigt, dass eine Produktausrichtung auf lokale Bedürfnisse ebenso notwendig wie erfolgreich ist.

Der Nutzen des Marktes für die Moral

Der Konsument bestimmt zunehmend, was auf dem Markt passiert. Globalisierung führt nicht zwangsläufig zu Moralverlust. Wohlstand und Bildung ermöglichen neue ethische Standards, die Produktauswahl und Herstellung beeinflussen.

(6) «So entstehen Illusionen»

Kapitalismuskritiker haben in Krisenzeiten Hoch-konjunktur. Doch greift ihre Systemkritik zu kurz. Die grossen Finanzkrisen sind nicht systemimmanent, sondern politisch fabriziert. Falsche Anreize erzeugen gefährliche Spekulationen. René Scheu im Gespräch mit Konrad Hummler

(7) Vertrauen ist das höchste Kapital

Ohne Vertrauen kein Erfolg. Das gilt vor allem für die sich zunehmend weltweit vernetzende Wirtschaft. Doch die Kooperation zwischen unbekannten Menschen schafft auch neue Unsicherheiten. An-merkungen zur Genese einer zwischenmenschlichen Ressource unter den Bedingungen eines globalen Wettbewerbs.

Edgar Oehler im Gespräch

Edgar Oehler war Gipser, Universitätsassistent, Nationalrat, Chefredaktor und CEO. Mit der AFG-Holding setzt er mittlerweile 1,5 Milliarden Franken pro Jahr um. René Scheu traf ihn in Arbon, um über den Standort Schweiz, seine Antriebe und Horrorvisionen zu sprechen.

Schweizer Literatur in Kurzkritik VII

Schweizer Bücher schaffen es auf die Bestsellerliste der «Weltwoche» und des «Spiegels», sie stehen als Nachschlagwerke auf Redaktionsschreibtischen und liegen als Einschlaflektüre neben dem Bett. 10 Bücher, vorgestellt in der siebten Folge der «Schweizer Literatur in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.

Was heisst denn hier Freiheit?

Eine Antwort aus dem Stegreif von Stefan M. Seydel: «Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will.» («Briefe vom Berge» (1764), in «Schriften», hrsg. von Henning Ritter, 1988)

Vom Schweigen und Staunen

Vielleicht ist es das schönste Kompliment, das man Peter Stamms Schreibkunst machen kann: klappt man seine Erzählbände zu – auch seinen neusten Band «Wir fliegen» – und sinnt dem Gelesenen nach, so erinnert sich das Gedächtnis kaum an Handlungsabläufe. Was sich festgesetzt hat, was auferstehen wird, sind einzelne Bilder und ein paar