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Aktuelles

Politisches Buch

Arthur Eugster Der Eid mit spezieller Berücksichtigung des appenzellischen LandsgemeindeEides St. Gallen: Verlag Typotron, 2008. Arthur Eugster hat im Verlag Typotron ein Manuskript seines Grossvaters gleichen Namens zum Thema «Eid» der Öffentlichkeit durch Drucklegung zugänglich gemacht. Es handelt sich um einen Vortrag, den der damals 28jährige Pfarrer 1891 vor Berufskollegen

Das war eigentlich alles

Simon Maurer, Hubertus Gassner (Hrsg.): «Roman Signer – Projektionen. Super-8-Filme und Videos 1975–2008». Zürich: Scheidegger & Spiess, 2008.

Ein wahrhaft weites – und vermintes – Feld

Ein komisches Buch. «Liebe, Lüge, Libertinage. Eine Expedition zu den Leidenschaften in der gegenwärtigen Literatur» heisst die Studie der Kritikerin und Literaturwissenschafterin Pia Reinacher. Sie begreift ihr Vorhaben als eine «Expedition in die zeitgenössische Literatur, die zu eigenen Streifzügen verführen soll. Sie besichtigt den gesellschaftlichen Umbruch auf einem Kerngebiet: der

Wagner in der Enge

Bevor Richard Wagner in Bayreuth seinen «grünen Hügel» fand (und sein «Wähnen» Frieden), hatte sich ihm ein solcher in Zürich geboten. Dort stand die Villa seines Gönners, Otto Wesendonck, der im Jahre 1851 als ein immens vermögender Grossbürger mit seiner geistreichen Frau, Mathilde, aus den Rheinlanden über New York an

Lust und Blut im 1. Bezirk

«Joseph Birnbaum, ein fünfzigjähriger, glatzköpfiger Biologielehrer aus einer kleinen Ortschaft am Neusiedlersee im Burgenland und Präsident einer dortigen ornithologischen Gesellschaft, bestieg bei Tagesanbruch, es war ein heller, aber kalter Oktobermorgen, den Zug nach Wien in der Absicht, sich während einer Woche im Naturhistorischen Museum gründlichst mit den dortigen Sammlungen auseinanderzusetzen.

Ich bin so froh, dass Sie etwas zugenommen haben!

Benimmbücher und Stilfibeln sind unerfindlichen Moden unterworfen. Jahrelang wird man verschont, dann plötzlich erscheint ein halbes Dutzend gleichzeitig. Anderseits gibt es wohl kaum ein anderes Buchgenre, das in den vergangenen Jahren mit vergleichbaren Überraschungen aufwarten konnte. Dachte der geneigte Leser, es sei doch eigentlich alles gesagt, hielten 2003 die «Manieren»