Cla Biert, rätoromanisch und übersetzt
Cla Biert: «Das Gewitter/Betschlas malmadüras». Zürich: Limmat, 2009.
Cla Biert: «Das Gewitter/Betschlas malmadüras». Zürich: Limmat, 2009.
Seit seinem Débutroman «Agnes» (1998) hat Peter Stamm erzählerisch eindrucksvoll die Möglichkeiten eines glücklichen Zusammenlebens von Männern und Frauen erkundet und im permanenten Scheitern seiner Protagonistenpaare die Unhaltbarkeit des Glücks und die Illusion dauerhafter Liebe demonstriert. Stamms neuer, vierter Roman «Sieben Jahre» zeigt sich als eine breiter angelegte, über einen
Ariane Braml: «Bild mit leichten Dingen». Zürich: Littera Autoren Verlag, 2009
«Ursino III», aus «Progetto Siciliano», Acryl auf Leinwand, 120 x 120, 2003 Urs Jaeggi: «Weder noch etwas». Klagenfurt: Ritter, 2008 Urs Jaeggi: «Wie wir». Frauenfeld: Huber, 2009
«Die Angst ist mein ständiger Begleiter», sagt Felix am Anfang und stellt am Ende fest: «Bis jetzt kenne ich ja nur Angst und die Angst vor der Angst.» Auf den 160 Seiten dazwischen entwickelt der praktizierende Psychoanalytiker und Autor Jürg Acklin die Fallstudie einer pathologischen Störung. Besagter Felix, ein verhätschelter,
Die Stadt. Für die einen ist sie ein Graus, Inbegriff des Dunklen, des «Abstraktwerdens des Lebens», wie Robert Musil schreibt. Für die anderen hingegen das Versprechen der Selbstbestimmung: Arbeitsstätte, Wohnort, Vergnügungsparadies, kreativer Lebensraum. Lesen Sie im Dossier ab S. 19 mehr zur ungebrochenen Faszination der Stadt im 21. Jahrhundert. «Machen
Er ist das Losungswort der Stunde. Und das Schlagwort, das heute staatliche Interventionen rechtfertigt: «New Deal». Aber waren die Massnahmen der 1930er Jahre in den USA wirklich ein Erfolg? Ein Blick in die historische Forschung.
Unsere Landesregierung plant die vorsorgliche Unterstellung aller Eltern unter Staatsaufsicht. Sie soll bis ins Detail reglementieren, wem Kinder zur Betreuung anvertraut werden dürfen.
Was haben helvetische Politik und helvetische Wirtschaft gemeinsam? Genau – die neue Kurzsichtigkeit.
Über den Genfer Reformator Johannes Calvin kursieren 500 Jahre nach dessen Geburt viele Gerüchte. Zwei von ihnen werden hier mit Originalzitaten ad absurdum geführt. Definitiv. Hoffentlich.
Wer von Statistikern offiziell für arm erklärt wird, ist nicht unbedingt arm. Klingt paradox, ist es aber nicht. Unsere politisierte Armutsforschung macht es möglich.
Debatte (II) Erwiderung auf das staaspolitische Gutachten von Robert Nef
Wie er zum Autor wurde und worauf er beim Schreiben Wert legt — das erzählt Anthony de Jasay im letzten Teil unserer Interview-Reihe.