Schweizer Autoren in Kurzkritik XX
18 Bücher, vorgestellt in der zwanzigsten Folge der «Schweizer Autoren in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.
18 Bücher, vorgestellt in der zwanzigsten Folge der «Schweizer Autoren in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.
Eine Antwort aus dem Stegreif von Mike Gravel «A society that puts equality … ahead of freedom will end up with neither.» (Zitiert aus: Milton & Rose Friedman, «Free to choose» (1980).)
Franz Dodel: «Nicht bei Trost. Ein endlos Haiku». Wien: Edition Korrespondenzen, 2008
Paul Feyerabend: «Naturphilosophie», hrsg. v. Helmut Heit & Eric Oberheim. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2009 Gunhild Pörsken (Hrsg.): «Paracelsus. Philosophie der Grossen und der Kleinen Welt». Basel: Schwabe, 2008
Anett Lütteken & Barbara Mahlmann-Bauer (Hg.): «Johann Jakob Bodmer und Johann Jakob Breitinger im Netzwerk der europäischen Aufklärung». Göttingen: Wallstein 2009
Historische Romane sind meist dickleibige Wälzer, die ein opulentes Geschichtspanorama vor dem Leser ausbreiten und nicht selten Quantität mit Qualität verwechseln. Dass es auch anders geht, zeigt Alberto Nessi mit seinem Roman «Nächste Woche, vielleicht». Auf knapp 170 Seiten entwirft das Buch ein vielschichtiges Porträt des 1840 im Tessin geborenen
Urs Bitterli: «Jean Rodolphe von Salis. Historiker in bewegter Zeit». Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2009.
An ihren Augen sollst du sie erkennen. Diese, gerade von mir erfundene Weisheit war einem Grossmeister der populären Literatur wie Karl May bereits im 19. Jahrhundert bekannt. «Unter dem schmutzig-blauen Turban blickten zwei kleine, stechende Augen unheimlich hervor», wird beispielsweise ein offensichtlicher Schurke in «Durch die Wüste» beschrieben, während
An ihren Augen sollst du sie erkennen. Diese, gerade von mir erfundene Weisheit war einem Grossmeister der populären Literatur wie Karl May bereits im 19. Jahrhundert bekannt. «Unter dem schmutzig-blauen Turban blickten zwei kleine, stechende Augen unheimlich hervor», wird beispielsweise ein offensichtlicher Schurke in «Durch die Wüste» beschrieben, während
Max Bill: «Funktion und Funktionalismus. Schriften 1945–1988», hrsg. v. Jakob Bill. Bern: Benteli, 2008 Jakob Bill: «Max Bill am Bauhaus». Bern: Benteli, 2008 Kunstmuseum Winterthur & Gewerbemuseum Winterthur (Hrsg.): «Max Bill. Aspekte seines Werkes». Sulgen: Niggli, 2008
Monique Schwitter: «Ohren haben keine Lider». Salzburg: Residenz, 2008
«Man kann alles erzählen, nur nicht sein wirkliches Leben» oder «Ich möchte erzählen können, ohne irgend etwas dabei zu erfinden». So liest man bei Max Frisch, und liest sie immer wieder, diese Werke: «Stiller», «Homo faber», «Mein Name sei Gantenbein», «Montauk», die «Tagebücher» oder «Der Mensch erscheint im Holozän», in