In dieser Ausgabe
Dossier
Mehr Kohäsion?
Kohäsion meint in der Physik den inneren Zusammenhalt der Moleküle eines Körpers. Individuen sind keine Moleküle – und dennoch gibt es so etwas wie eine gesellschaftliche Kraft des Zusammenhalts. Die Kraft nimmt verschiedene Formen an: familiäre, nachbarschaftliche, vereinsmässige, parteipolitische, zivilgesellschaftliche, klein- und grossnationale. Und spielt auch im grösseren Kontext des weiterhin
Pfadfinder halten zusammen
…und zwar nicht nur untereinander, sondern auch die Gesellschaft. Eine Lobrede auf das grösste soziale Netzwerk der Welt. Von einem, der ihm selbst viel verdankt.
Auf Fels gebaut
Eine einheitliche Lehre, eine starke Zentrale und ein grosser Leib: So hält die katholische Kirche seit 2000 Jahren zusammen.
Vertrauen auf Vorschuss
Zusammenhalt wünscht sich jede Gruppe. Aber was, wenn das eigene Leben davon abhängt? Und das vieler anderer auch? Ein kriegserprobter General über Kommandos und Kommunikation, Verwundungen und Vertrauen – und die Lehren für das zivile Leben.
Zünftig reden
Zürcher Zünfte beruhen auf Leistung, Tradition und Freundschaft. Gäbe es sie nicht seit bald 700 Jahren, man müsste sie erfinden. Eine Innensicht auf einen der letzten männlichen Rückzugsräume.
Totale Selbstverwirklichung?
Ohne Gleichheit kein Zusammenhalt: Überlegungen zu Geschichte und Grenzen sozialer Kohäsion.
Der Weg in die Tugend
Dem Staat wird gerne eine zentrale Rolle bei der Förderung staatsbürgerlicher Tugenden zugewiesen. Dabei birgt ein zu grosser staatlicher Einfluss für den Zusammenhalt zahlreiche Gefahren.
Weitere Beiträge
Niemand will die Alten – nicht einmal sie selbst
Wie sollen ältere Arbeitnehmer ins Wirtschaftsleben integriert werden? – Ein Essay von Nikolaus Storz.
Editorial
Wir gelten als Zeitschrift, deren Autoren ordnungspolitisch sauber argumentieren. Auf diesen Ruf sind wir stolz – und wir werden ihn auch weiterhin pflegen. Wir sind aber auch ein Magazin, das den Irrsinn postmoderner Geldpolitik in allen seinen Facetten seit Jahr und Tag ausleuchtet. Die Schweizerische Nationalbank unter ihrem Präsidenten Thomas Jordan
Making of 1030
Mehr Scouts! Der Herausgeber hat Lars Kolind in den helvetischen Bergen kennengelernt. Der dänische Unternehmer hielt ein Seminar über sein neuestes Projekt, das auch im Management-Bestseller «Unboss» nachzulesen ist. Führung braucht keine rigiden Hierarchien – wohl aber Kompetenz. Und Erfahrung. Die hat sich Kolind bei den Pfadfindern schon in jungen
Richtungswahlen? Den inneren Schweinehund überwinden!
Unter Vertretern der schreibenden Zunft ist es verpönt, sich politisch zu outen. Viele meiner Kollegen träumen insgeheim davon, dass sich Fakten, Zahlen und Analysen gleichsam von selbst zu einem kohärenten Bild verdichten, das der Schreibende dann bloss noch in Textform zu bringen hat. Das wird als höchste Liga des Journalismus
Kolonial liberal?
Es ist an der Zeit, die bibliothèque coloniale des Liberalismus aufzuarbeiten.
Das rinke Lager wächst
Schweizer Medien und Wähler vergeuden zu viel Aufmerksamkeit mit Blicken auf die politischen Ränder
«Es ist wunderbar!»
Warum sind Länder wie die Schweiz heute extrem reich, obwohl sie einst extrem arm waren? Die Ökonomin Deirdre McCloskey liebt grosse Fragen und unkonventionelle Antworten. Ein Gespräch über Wohlstandssteigerung, Han Solo und Thomas Piketty.
Der Mensch als Vorschlagswesen
Welcher Unternehmer hätte nicht gerne mehr Betriebssicherheit, höhere Erträge und geringere Kosten? Nichts leichter als das: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter. Die besitzen mehr kreatives Potential, als Sie glauben.
Liberalismusdebatte: Handbremse lösen!
Der aktuelle Richtungsstreit über den Liberalismus darf nicht in persönliche Verunglimpfungen münden; er bedarf einer sauberen Argumentation. Denn damit das freiheitliche Denken endlich wieder Fahrt aufnehmen kann, sind einige wichtige Kurskorrekturen notwendig. Eine Duplik auf Cora Stephan.
Ein Schweizer Souveränitätsfonds
Der Franken ist der wichtigste Rohstoff des Landes. Wie können wir alle davon profitieren und den Wohlstand mehren? Ein konkreter Vorschlag.
Die EU-Frage…
…wird selbst von den Sozialdemokraten ausgeklammert. Die Mitte-Bürgerlichen verstecken sich hinter dem Fetisch Bilateralismus. Die Beschwörungen der Konservativen sind vor allem Rhetorik. Und ein EU-Beitritt der Schweiz ist ohnehin tabu. Falsch!
Ein Fest fürs Leben
Der 1929 in Bern geborene Schriftsteller Paul Nizon lebt seit Jahrzehnten in Paris und fand dort künstlerische Freiheit. Er hat die Stadt an der Seine literarisch geprägt wie kaum ein anderer. Ein Gespräch über Enge und Weite, inspirierende Kollegen sowie skurrile Treffen mit Frisch und Dürrenmatt.
Nacht des Monats mit Urs Arnold
Urs Arnold hat früher das Marketing des «Monats» verantwortet.